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Vierschanzentournee: Sven Hannawald kritisiert Severin Freund

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Nach schwachem Abschneiden  

Hannawald übt harte Kritik an Severin Freund

02.01.2015, 15:11 Uhr | sid

Vierschanzentournee: Sven Hannawald kritisiert Severin Freund. Das ehemalige Skisprung-Ass Sven Hannawald geht mit Severin Freund hart ins Gericht. (Quelle: imago/Reiner Zensen)

Das ehemalige Skisprung-Ass Sven Hannawald geht mit Severin Freund hart ins Gericht. (Quelle: imago/Reiner Zensen)

Sven Hannawald findet für das schwache Abschneiden der deutschen Skispringer, insbesondere für den als Mitfavoriten auf den Gesamtsieg gehandelten Severin Freund, kritische Worte: "Severin Freund hat sich selbst in die Siegrolle reingeredet. Wenn dann der Wettkampftag kommt, kommt gerade bei der Tournee eine große Welle auf dich zu, die man nicht so gut beherrschen kann", sagte der ehemalige Tourneesieger von 2001/02 zu "Sky Sport News HD".

Vor dem dritten Springen der 63. Vierschanzentournee wünscht Hannawald den deutschen Springern, "dass sie anhand des Erlebten in Innsbruck Anschluss finden": "Ich würde meine Hand dafür aber nicht ins Feuer legen. Falls sie eine gute Qualifikation springen, wollen sie es im Wettkampf wieder allen zeigen. Und das geht nach hinten los."

Hannawald glaubt nicht an österreichischen Sieg

Trotz der aktuellen Führung von Stefan Kraft im Gesamtklassement, glaubt Hannawald nicht an einen österreichischen Sieg: "Ich denke, es wird sich in Innsbruck entscheiden, wer die Tournee gewinnt. Ich glaube nicht an einen österreichischen Sieg, auch wenn Kraft wahrscheinlich mit einem Grinsen im Gesicht schläft. Eher an einen slowenischen, denn Peter Prevc ist in einer guten Form", sagte der 40-Jährige, für den sein einziger Gesamtsieg vor 13 Jahren mit dem historischen Vierfach-Triumph unvergessen bleibt: "Ich hatte einen Lauf, den man nur schwer planen kann."

Bereits vor ein paar Tagen hatte Hannawald harsche Kritik am deutschen Team geäußert. "Es ist der Fluch der neuen Generation: Immer, wenn Tournee ist, kriegen sie nichts gebacken. Sie sind wieder am Kopf gescheitert, da kann niemand etwas anderes erzählen", sagte der 40-Jährige der "Bild"-Zeitung.

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