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Weltcup-Triumphator Severin Freund: Dankbar, stolz und demütig

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Weltcup-Triumphator Freund: Dankbar, stolz und demütig

22.03.2015, 14:13 Uhr | dpa

Weltcup-Triumphator Severin Freund: Dankbar, stolz und demütig. Severin Freund war der dominante Skispringer der Saison.

Severin Freund war der dominante Skispringer der Saison. Foto: Antonio Bat. (Quelle: dpa)

Planica (dpa) - Severin Freund krönt seine erfolgreichste Saison mit dem Gewinn der Großen Kristallkugel. Nach dem Herzschlagfinale beim Skiflug-Weltcup in Planica stellte er sich den Fragen der Journalisten.

Was bedeutet dieser Triumph für Sie?

Severin Freund: Gesamt-Weltcupsieger hört sich ziemlich cool an. Jetzt habe ich ihn. Es ist das, was ich immer gewinnen wollte und unglaublich, dass ich das am Ende einer solchen Saison geschafft habe. Es war die größte Saison meiner Karriere. Ich bin sehr dankbar und stolz und auch ein wenig demütig.

Am Ende gab bei Punktgleichheit mit Peter Prevc die höhere Anzahl der Saisonsiege den Ausschlag. Fühlen Sie mit ihrem Rivalen?

Freund: Wenn zwei Leute in 37 Wettkämpfen die gleiche Punktzahl haben, hätten es beide verdient, oben zu stehen. Das wäre vielleicht mal ein Ansatz für die Zukunft.

Hatten Sie vor der Saison mit einem solchen Erfolg geliebäugelt?

Freund: Ich wusste, ich habe das Potenzial. Aber dass ich es jetzt schon geschafft habe, ist Wahnsinn. Es war nicht alles Gold in dieser Saison. Es gab harte Momente wie die Vierschanzentournee, aber auch sehr schöne.

Zu denen zählt zweifelsohne das Weltcupfinale in Planica. Wie haben Sie den Wettkampf erlebt?

Freund: Ziel war eigentlich das Podest, das hatte ich heute nicht drauf. Ich habe lange nicht gewusst, wie es am Ende ausgeht. Ich wusste, Peter springt sehr stabil und lässt nie nach. Er war an diesem Wochenende der Beste. Es war klar, dass es sehr eng werden kann. Ich habe nie zur Schanze gefunden, ich hätte sie gerne einmal ausgesprungen. Der zweite Versuch war ein Standardsprung. Danach hatte ich das Gefühl, es ist weg. Da war die Sache für mich durch.

Doch dann haben Sie ausgerechnet von einem Slowenen Schützenhilfe erhalten. Hat Sie das überrascht?

Freund: Dass Jurij Tepes so einen Sprung macht und Gregor Schlierenzauer mich noch vorbei lässt - damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Ich gewinne lieber aus eigenem Antrieb als mich auf jemanden verlassen zu müssen.

Wird jetzt gefeiert?

Freund: Dazu bleibt kaum Zeit. Wir wollen alle schnell nach Hause, weil wir uns am Montag schon wieder zur Saison-Nachbesprechung treffen.

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