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Skispring-Ikone Kasai (43) plant bis Olympia 2026

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Japaner (43) pfeift auf Grenzen  

Skisprung-Ikone Kasai plant bis Olympia 2026

17.11.2015, 12:46 Uhr | sid

Skispring-Ikone Kasai (43) plant bis Olympia 2026. Ein Phänomen: Auch mit 43 Jahren gehört Noriaki Kasai zur absoluten Weltspitze. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Ein Phänomen: Auch mit 43 Jahren gehört Noriaki Kasai zur absoluten Weltspitze. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Noriaki Kasai startet am kommenden Wochenende in seine 27. Weltcup-Saison - und hat ein großes Fernziel: Die japanische Skisprung-Ikone will unbedingt bei Olympia 2026 in seiner Heimat dabei sein. Er wäre dann 54 Jahre alt.

Falls sich Japan für die Spiele in gut zehn Jahren bewirbt, kann "Nori" unmöglich fehlen. "Es ist eine zu große Chance, um aufzugeben", erklärte er.

Nach über 25 Jahren noch immer Weltklasse

Kasai pfeift auf biologische Grenzen und ist schon jetzt ein Phänomen. Am 17. Dezember 1988 debütierte er Sapporo im Weltcup. In einem Springen, das der damals 25-jährige Matti Nykänen vor dem 19-jährigen Dieter Thoma gewann.

Mehr als ein Vierteljahrhundert später lieferte Kasai, der im Juni 43 Jahre alt wurde, einen der besten Winter seiner Karriere ab, gewann 2014/15 ein Weltcupspringen und landete sechs Mal auf dem Podium.

"Jede Sportart braucht solche Typen"

Selbst seine Konkurrenz versetzt der Stilist ein ums andere Mal ins Staunen. "Bei uns in Europa würde man denken, dass man in dem Alter schon daheim auf der Couch sitzt und sich das im Fernsehen anschaut. Jede Sportart braucht solche Typen, die ein bisschen extrem sind", sagt der deutsche Weltmeister Severin Freund über den Skiflug-Weltmeister von - jawohl: 1992.

"Für mich ist es ganz einfach eine große Freude. Es macht mir viel Spaß, noch springen zu können", sagt Kasai, der sich 2014 in Sotschi - bei seinen siebten Olympischen Spielen - mit Silber den alten Traum von einer Einzel-Medaille erfüllte.

"Ich will meinen Rekord brechen"

Und für einen, dem physikalische und biologische Gesetze schnurzpiepegal sind, ist klar, dass er sich auch für die neue Saison die größtmöglichen Ziele setzt. "Ich will meinen Rekord als ältester Weltcupsieger brechen. Außerdem will ich die Nummer eins im Gesamtweltcup werden", verkündete Kasai in der "Japan Times".

"Er ist eine Koryphäe für unseren Sport", sagt einer, der es wissen muss: Der Schweizer Simon Ammann, selbst schon 34, feierte vor knapp einen Jahr mit dem punktgleichen Kasai einen sporthistorischen Doppelsieg - zusammen brachten die beiden Routiniers 75 Lebensjahre aufs Podium.

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