Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport > Skispringen >

Skispringen - DSV-Adler greifen an: "Sind noch nicht am Zenit"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Saisonstart in Klingenthal  

DSV-Adler greifen an: "Sind noch nicht am Zenit"

20.11.2015, 15:06 Uhr | dpa

Skispringen - DSV-Adler greifen an: "Sind noch nicht am Zenit". Weltmeister Severin Freund führt das DSV-Team auch in diesem Jahr an.  (Quelle: imago/Newspix)

Weltmeister Severin Freund führt das DSV-Team auch in diesem Jahr an. (Quelle: Newspix/imago)

Weltmeister Severin Freund als Vorflieger, Richard Freitag und Andreas Wellinger im Windschatten: Beflügelt von einem Traum-Winter, wollen die deutschen Skispringer auch in der neuen Saison für Furore sorgen - und sogar noch höher hinaus. 

Skisprung-Ass im Fokus 
Severin Freund startet Mission Titelverteidigung

In Klingenthal beginnt erneut das Rennen um die begehrte Kristallkugel. Video

"Wir sind noch nicht am Zenit", sagt Bundestrainer Werner Schuster vor dem Saisonstart am Wochenende in Klingenthal.

Alle Augen sind dabei auf Freund gerichtet. Der 27-Jährige geht als Weltmeister und Gesamtweltcup-Gewinner an den Start, nicht nur die Dauerrivalen aus Österreich blasen bereits zur Jagd auf den DSV-Adler. "Ich will Nummer eins werden und die Nummer eins bleiben", sagt etwa Superstar Gregor Schlierenzauer, der zuletzt ein wenig den Anschluss verloren hatte.

"Je öfter man im Flow war, desto einfacher findet man zurück"

Freund stört das wenig. Zu gut war auch im Sommer seine Form, zu konstant sein jahrelanger Aufstieg zum besten Skispringer der Welt. "Meine Motivation ist ungebrochen", sagt Freund, der vergangene Saison zeitweise wie im Rausch sprang und dieses Gefühl nun wieder erleben will: "Je öfter man in dem Flow war, desto einfacher findet man zurück."

Stolze neun Saisonsiege feierte Freund vergangene Saison, hinzu kam Freitags Tournee-Triumph in Innsbruck. Ein beeindruckende Bilanz, die noch nicht das Ende der Fahnenstange sein soll. "Wir haben es in den letzten Jahren immer geschafft, die Latte noch ein Stückchen höher zu legen. Und wir sind immer drüber gekommen", sagt Trainer Schuster, weiß aber auch: "Nach der letzten Saison wird das diesmal knifflig."

Neben Freund ruhen die deutschen Hoffnungen dabei vor allem auf Freitag, auch wenn der 24-Jährige in den vergangenen Wochen mit Knieproblemen haderte. "Ich bin springerisch auf einem guten Level, daher greife ich an", verspricht Freitag vor seinem Heimspiel im Vogtland.

Wellinger kämpft sich nach Horrorsturz zurück

Und dann ist da noch das Toptalent Wellinger. Der 20-Jährige verpasste nach einem Horrorsturz den Großteil der vergangenen Saison, nun will er wieder angreifen. "Seine Unbeschwertheit ist weg, oder zumindest reduziert. Wir müssen schauen, wie weit er ans Limit geht", sagt Schuster, der noch eine zweite Sorge hat: Sowohl Freitag als auch Wellinger waren in den vergangenen Wochen ein gutes Stück von Freund entfernt.

Komplettiert wird die deutsche Mannschaft von den Team-Olympiasiegern Andreas Wank und Marinus Kraus sowie Stephan Leyhe. Nicht den Sprung ins Weltcup-Team geschafft hat dagegen Routinier Michael Neumayer. "Zur Tournee bin ich wieder da", versprach der 36-Jährige.

Der Traum vom Tourneesieg

Dann will auch Freund endlich zuschlagen. "Es wäre wahnsinnig schön, die Tournee zu gewinnen, und ich werde alles dafür tun. Aber ich werde mein Glück nicht davon abhängig machen", sagt der Überflieger, der bei der Traditions-Veranstaltung bislang stets schwächelte. Als härteste Konkurrenten erwartet Freund die "üblichen Verdächtigen". Heißt: Der Slowene Peter Prevc, der Österreicher Stefan Kraft und der Norweger Rune Velta. Und natürlich Schlierenzauer.

Die Form stimmt jedenfalls, das hat Freund auch im Sommer bewiesen. "Eine Garantie ist das aber für gar nichts", sagt der überragende Akteur des vergangenen Winters: "Klingenthal wird wie jedes Jahr eine Überraschung. Und wirklich genau weiß man es ohnehin erst nach den ersten Weltcups."

Allerdings könnte den Athleten das Wetter noch einen Strich durch die Rechnung machen. Das stürmische Lage zwang die Organisatoren dazu, Training und Qualifikation abzusagen. "Wir versuchen weiterhin alles Menschenmögliche, um die Wettbewerbe am Samstag und Sonntag abzusichern", sagte Organisationschef Alexander Ziron.


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal