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Vierschanzentournee startet heute: Wichtige Fragen und Antworten

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Highlight der Skispringer  

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Vierschanzentournee

28.12.2015, 19:53 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Vierschanzentournee startet heute: Wichtige Fragen und Antworten. Auch in diesem Jahr fällt die Tournee-Entscheidung unter Flutlicht - am 6.1. in Bischofshofen. (Quelle: imago/Eibner Europa)

Auch in diesem Jahr fällt die Tournee-Entscheidung unter Flutlicht - am 6.1. in Bischofshofen. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Die Vierschanzentournee ist das Highlight im Kalender der Skispringer. Wer in der Addition der vier Wettbewerbe die meisten Punkte sammelt, gewinnt den "Goldenen Adler" und damit die Tournee. 

In den vergangenen sieben Jahren gelang das immer einem österreichischen Springer. Die ÖSV-Adler gehören in diesem Jahr aber nur bedingt zu den Favoriten. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur 64. Auflage der Tournee:

Wer sind die Favoriten?

Alles deutet auf ein Duell zwischen dem Slowenen Peter Prevc und Severin Freund hin. Der Gesamtweltcup-Führende Prevc gewann zuletzt drei Weltcup-Springen in Folge, Freund zuvor zwei. Gute Karten hat zudem Titelverteidiger Stefan Kraft, auf dem die Hoffnungen der zuletzt siebenmal in Folge siegreichen Österreicher ruhen. Auch die starken Norweger sind zu beachten: Mit Kenneth Gangnes und Daniel-André Tande haben sie zwei Saisonsieger in ihren Reihen.

Wer kann überraschen?

Überraschungen haben bei der Tournee Tradition: Thomas Diethart und Stefan Kraft, die letzten Gesamtsieger, waren jeweils ohne jeden Weltcup-Sieg in die Tournee gegangen. Potenzial auf einen ähnlichen Coup hat vor allem der Slowene Domen Prevc. Der 16 Jahre alte Bruder von Peter Prevc setzte bei der Generalprobe in Engelberg mit Rang zwei eine erste Duftmarke. 

Welche deutschen Springer sind am Start?

In Oberstdorf und Garmisch dürfen insgesamt 13 Deutsche ran. Dafür hat Bundestrainer Werner Schuster nominiert: Markus Eisenbichler, Severin Freund, Richard Freitag, Tim Fuchs, Karl Geiger, Marinus Kraus, Stephan Leyhe, Michael Neumayer, Pius Paschke, David Siegel, Andreas Wank, Andreas Wellinger und Paul Winter. Wenn es nach Innsbruck und Oberstdorf geht, muss die nationale Gruppe dann allerdings zuhause bleiben und es gibt nur noch sechs Startplätze.

Welche Chancen haben die Deutschen?

Die Rangordnung im DSV-Team ist eindeutig wie lange nicht: Severin Freund ist als klare Nummer eins ein großer Tournee-Favorit, dahinter folgt Richard Freitag mit Außenseiterchancen. Die deutsche Nummer drei, Top-Talent Andreas Wellinger (20), ist für Überraschungen gut.

Wie liefen die vergangenen Jahre? 

Aus deutscher Sicht enttäuschend. Severin Freund landete in den vergangenen fünf Gesamtwertungen auf den Plätzen 12, 7, 13, 16 und zuletzt 8, Richard Freitag auf 17, 10, 11, 24 und 6. Immerhin: Freitag sorgte vergangenen Winter in Innsbruck für den ersten deutschen Tagessieg seit zwölf Jahren. Letzter deutscher Tourneesieger ist Sven Hannawald, der 2001/2002 als bis heute einziger Athlet alle vier Springen gewann.

Was ist anders?

Im Gegensatz zu anderen Weltcups wird der erste Durchgang bei der Vierschanzentournee traditionell im K.-o.-Modus ausgetragen. Die 50 qualifizierten Athleten werden in 25 Paare unterteilt und treten in direkten Duellen gegeneinander an. Dabei springt der Erste der Qualifikation des Vortages gegen den 50., der Zweite gegen den 49. - und die Sieger schaffen es direkt in den zweiten Durchgang.

Das gilt auch für die fünf besten Verlierer ("Lucky Loser"), die das Feld der 30 Starter im Finale auffüllen. Bei Punktgleichheit kommt der Springer mit der niedrigeren Startnummer weiter.

Wo und wann finden die Springen statt?

Oberstdorf: Qualifikation am 28.12., 17.15 Uhr. 1. Tourneespringen am 29.12., 17.15 Uhr.
Garmisch-Partenkirchen: Qualifikation am 31.12., 14 Uhr. 2. Tourneespringen am 1.1., 14 Uhr
Innsbruck: Qualifikation am 2.1., 14 Uhr. 3. Tourneespringen am 3.1., 14 Uhr.
Bischofshofen: Qualifikation am 5.1., 17 Uhr. 4. Tourneespringen am 6.1., 17 Uhr.

Wo kann ich die Springen im TV sehen?

Die ARD überträgt die Springen in Oberstdorf und Bischofshofen, das ZDF Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck. Zudem sind alle Wettbewerbe auch bei Eurosport zu sehen.

Kann das milde Wetter für Probleme sorgen?

Nein, sagen die Organisatoren. Dank moderner Technik ist man inzwischen relativ unabhängig vom Wetter. "Wir sind in der Lage, eine Schanze bei Plusgraden zehn bis 15 Tage lang zu präparieren, denn wir können täglich 400 Kubikmeter Schnee produzieren", berichtet FIS-Renndirektor Walter Hofer.

Die Anlaufspur wird zudem mit einer Kühlanlage auf die benötigte Temperatur gebracht. "Wenn das System funktioniert, haben wir keine Probleme", erklärt der Österreicher. "Wir wollen auf Schnee anfahren, über Schnee springen und auf Schnee landen. Aber wir brauchen keine Winterlandschaft."

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

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