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Vierschanzentournee 2016: DSV-Adler sind zur Halbzeit im Soll

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Vierschanzentournee 2016  

DSV-Adler zur Halbzeit im Soll - Chancen von Severin Freund intakt

02.01.2016, 11:38 Uhr | dpa

Vierschanzentournee 2016: DSV-Adler sind zur Halbzeit im Soll. Severin Freund hat noch Chancen auf den Tournee-Sieg.

Severin Freund hat noch Chancen auf den Tournee-Sieg. Foto: Daniel Karmann. (Quelle: dpa)

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Erstmals seit dem Grand Slam von Sven Hannawald vor 14 Jahren sind die deutschen Skispringer mit berechtigten Hoffnungen auf den Tournee-Triumph zum Bergisel nach Innsbruck gereist.

Der kleine Dämpfer beim Neujahrsspringen durch den Verlust der Gesamtführung von Severin Freund tat der Euphorie im DSV-Team keinen Abbruch. "Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Tournee. Die Chance lebt", bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster zur Halbzeit.

Jahrelang bezogen die DSV-Springer bei der Tour Prügel. Nun trumpften sie auf den deutschen Stationen fast in kompletter Mannschaftsstärke auf. Gleich fünf Springer haben sich in den Top 15 platziert - neben Freund noch Richard Freitag (9.), Andreas Wank (10.), Andreas Wellinger (12.) und Stephan Leyhe (14.). "Ich bin dankbar, dass ich diese Tage mit der Mannschaft erleben konnte nach den vielen schwierigen Momenten in den vergangenen Jahren. Es ist viel gelungen", stellte Schuster zufrieden fest. "Wir sind wieder eine große Skisprung-Nation."

Vor allem Auftaktsieger Freund befindet sich als Zweiter der Gesamtwertung hinter Peter Prevc absolut im Soll. Den Rückstand von 8,6 Punkten auf den Topfavoriten aus Slowenien hält er für aufholbar. "Ich würde mich nicht eingraben wollen, weil ich denke, es geht nichts mehr", sagte er über die Ausgangsposition vor der zweiten Tournee-Hälfte. "Trotz der Leistungsdichte ist es möglich, auch mal ein Loch aufzureißen, wenn du sehr gut springst. Ich habe das Potenzial dazu", verkündete Freund zuversichtlich.

Seit vier Jahren geht er unbeirrbar seinen Weg und zeichnet in erster Linie dafür verantwortlich, dass es kaum noch Vergleiche mit den goldenen Jahren der Ära Schmitt/Hannawald gibt. "Wir sind eine eigene Generation", betonte Freund nach dem dritten Platz beim Neujahrsspringen. "Wir sind auf dem Weg, unsere eigene Geschichte zu schreiben. Wir haben schon viel erreicht."

Vor allem er selbst. 2014 führte er die Mannschaft als Schlussspringer zu Olympia-Gold. Wenige Wochen danach wurde er Skiflug-Weltmeister. Im vergangenen Jahr gewann er bei den nordischen Titelkämpfen zweimal Gold im Einzel und Mixed und krönte die Saison mit dem ersten deutschen Gesamtsieg im Weltcup seit 15 Jahren.

Nun hat er das nächste Ziel ins Visier genommen. "Es wäre natürlich schön, wenn wir die Tournee mal holen könnten. Dann wäre auch dieses Buch geschlossen", sagte Freund. Sein Selbstbewusstsein strahlt auch auf die Mannschaft aus, die bisher ebenfalls eine überzeugende Vorstellung bot. "Die Stimmung im Team ist besser. Da hatten wir schon andere Situationen. Wir sind gut dabei", meinte Zimmerkollege Freitag.

Schuster freut sich daher auf spannende Tage in seiner Heimat. "Wir sind absolut in Schlagdistanz", sagte der Österreicher in deutschen Diensten. "Es ist noch alles offen."

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