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Vierschanzentournee 2016: Severin Freund braucht "ein Wunder"

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Trotz Top-Leistung geschlagen  

Severin Freund: "Jetzt braucht es ein Wunder"

04.01.2016, 07:22 Uhr | sid

Vierschanzentournee 2016: Severin Freund braucht "ein Wunder". Severin Freund hat im Kampf um die Tournee-Krone trotz einer starken Leistung an Boden verloren.  (Quelle: dpa)

Severin Freund hat im Kampf um die Tournee-Krone trotz einer starken Leistung an Boden verloren. (Quelle: dpa)

Severin Freund genoss kurz die Freude über seinen starken zweiten Platz von Innsbruck, dann verneigte er sich vor Tournee-Dominator Peter Prevc: Trotz zweier Traum-Flüge am ungeliebten Bergisel hat der Skisprung-Weltmeister die wohl entscheidende Niederlage im Kampf um den Sieg bei der Vierschanzentournee kassiert.

"Jetzt braucht es schon ein Wunder. Peter war heute einfach der Bessere", sagte Freund, der im dritten Tournee-Springen zum dritten Mal auf dem Podest landete. Nach Sprüngen auf 122,5 und 128,0 Meter betrug der Rückstand auf den Tagessieger allerdings klare 11,1 Punkte. "Der Abstand ist jetzt schon sehr, sehr groß. Ich glaube, für die Gesamtwertung muss man nicht mehr groß überlegen", sagte Freund.

Prevc segelte vor 22.000 Zuschauern auf überragende 125,0 und 132,0 Meter und geht mit einem Vorsprung von beruhigenden 19,7 Zählern oder umgerechnet elf Metern auf Freund in das Finale (Mittwoch, ab 17 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in Bischofshofen.

Prevc: "Ich muss fokussiert bleiben"

Den ersten slowenischen Tournee-Erfolg seit Primoz Peterka 1996/1997 dürfte er sich kaum noch nehmen lassen. "Ich bin wirklich zufrieden. Aber bis Bischofshofen hat niemand irgendwas gewonnen. Ich muss fokussiert bleiben", sagte der 23-Jährige nach seinem zweiten Sieg in Folge.

Hochzufrieden war indes auch Werner Schuster. "Ich bin sehr stolz auf Severin. In Anbetracht der Umstände war das gigantisch", sagte der Bundestrainer über den Oberstdorf-Sieger, der in der Probe nach der Landung noch gestürzt war: "Das hätte böse enden können. Nach so einem Sturz muss man sich erst einmal einen Telemark trauen." Den alles überragenden Prevc bezeichnete Schuster als "fantastischen Sportler. Er ist momentan einfach der Beste."

Freund stark, Prevc stärker

Für Freund hatte der Arbeitstag mit einer Schrecksekunde begonnen. In der Probe segelte er auf starke 129,0 Meter, verlor nach der Landung aber das Gleichgewicht und zog sich leichte Prellungen zu. "Das ist auf den ersten Blick ein Schlag für uns, aber vielleicht entpuppt es sich ja noch als Treffer", sagte Schuster, ehe Freund im Wettkampf tatsächlich überragte - nur Prevc war besser.

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