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Teamspringen in Willingen: Severin Freund führt DSV-Team an

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Prevc lässt Quali aus  

Freund führt Team-Wettbewerb in Willingen an

08.01.2016, 20:18 Uhr | dpa, sid

Teamspringen in Willingen: Severin Freund führt DSV-Team an. DSV-Adler Severin Freund beim Skisprung-Weltcup in Willingen.  (Quelle: dpa)

DSV-Adler Severin Freund beim Skisprung-Weltcup in Willingen. (Quelle: dpa)

Skisprung-Weltmeister Severin Freund wird das deutsche Team beim Mannschafts-Springen in Willingen am Samstag (ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) anführen. "Trotz der derzeit großen Belastungen ist es überhaupt keine Option, ihn herauszunehmen", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Es gehe schließlich auch um die Nationenwertung, so Schuster. "Zudem springe Freund sehr gerne auf dieser Schanze.

Prevc gönnt sich Ruhepause

Freund, Zweiter der Tournee hinter dem Slowenen Peter Prevc, hatte sich beim Springen in Innsbruck am vergangenen Sonntag leichte Sturzverletzungen zugezogen. In der Qualifikation für das Einzelspringen in Willingen machte Freund am Freitagabend einen ganz starken Eindruck.

Während sich Prevc eine Ruhepause gönnte und auf beide Trainingssprünge sowie den Qualifikations-Durchgang verzichtete, kam der 27 Jahre alte Freund auf die Bestweite von 140,5 Meter.

Freitag, Wellinger und Wank nominiert

Die wie Freund bereits für den Wettbewerb am Sonntag vorqualifizierten Richard Freitag und Andreas Wellinger überzeugten ebenfalls. Freitag, der im Training mit 147,5 Metern den weitesten Satz des Tages gestanden hatte, kam in der Qualifikationsrunde auf 134,0 Meter, Wellinger sprang einen halben Meter weiter.

Souverän die Qualifikation für Sonntag erledigte Team-Olympiasieger Andreas Wank auf Platz zehn mit 131,0 Metern als bester Deutscher unter den nicht gesetzten Springern. Freitag, Wellinger und Wank wurden nach dem Quali-Durchgang neben Freund für den Team-Wettbewerb nominiert.

Skiflug-WM: DSV teilt Aufgebot nächste Woche mit

Die Vorausscheidung für den Einzel-Wettkampf überstanden zudem der Willinger Lokalmatador Stephan Leyhe (128,5) sowie die beiden Oberstdorfer Karl Geiger (128,0) und Michael Neumayer (124,0) problemlos. Da nur 56 Springer gemeldet waren, schieden lediglich sechs Athleten aus.

Derweil teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit, dass er sein Aufgebot für die am 15. Januar beginnende Skiflug-WM in Bad Mitterndorf/Österreich frühestens am Dienstag bekannt geben werde.

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