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Skiflug-WM 2016: DSV-Team um Severin Freund komplett qualifiziert

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Alle DSV-Adler qualifiziert  

Freund schlägt Prevc in der Quali zur Skiflug-WM

14.01.2016, 15:17 Uhr | sid

Skiflug-WM 2016: DSV-Team um Severin Freund komplett qualifiziert. Severin Freund fliegt von der Schanze in Bad Mitterndorf. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Severin Freund fliegt von der Schanze in Bad Mitterndorf. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Peter Prevc ist weiter in Topform, doch auch die deutschen Skispringer zeigten starke Auftritte. Angeführt von Titelverteidiger Severin Freund gehen alle fünf DSV-Adler bei der Skiflug-WM am Kulm an den Start (Freitag, ab 12.45 Uhr im Live-Ticker von t-online.de).

Neben dem gesetzten Trio aus Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger überstanden auch Andreas Wank und Stephan Leyhe die Qualifikation im österreichischen Bad Mitterndorf.

Freund gelang in der Qualifikation mit 206,5 Metern der weiteste Flug des deutschen Teams, der Niederbayer lag damit auch vor seinem Dauer-Rivalen Prevc (188,5 Meter).

Prevc mit weitestem Sprung

Der slowenische Gewinner der Vierschanzentournee hatte zuvor allerdings beide Trainingsdurchgänge gewonnen und dort mit 235,5 Metern auch den weitesten Sprung des Tages gezeigt. Damit blieb der Sieger der Vierschanzen-Tournee nur zwei Meter unter Freunds Schanzenrekord aus dem Vorjahr. Der Niederbayer belegte im Training die Ränge acht und vier.

Viel Glück hatte Leyhe, der in der Luft nur mit Mühe einen Sturz verhinderte und mit 137,5 Metern soeben den Sprung in den Wettbewerb schaffte. Auch Wellinger (166,0 Meter) wackelte bei wechselhaften Bedingungen kurz nach dem Absprung. Überraschend ausgeschieden ist der polnische Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (Polen/134,5 Meter).

Müller nach Horrorsturz auf Intensivstation

Überschattet worden war die WM schon am Mittwoch von dem schweren Sturz des Österreichers Lukas Müller. Bei dem 23-Jährigen hatte sich kurz vor der Landung der linke Ski gelöst, nach dem Sturz wurde Müller auf die Intensivstation gebracht. "Er hat eine Fraktur im unteren Halswirbelbereich erlitten. Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein", sagte Österreichs Teamarzt Jürgen Barthofer.

Die Titelkämpfe beginnen am Freitag mit den ersten zwei von insgesamt vier Durchgängen. Die Entscheidung fällt am Samstag. Am Sonntag folgt zudem der Teamwettbewerb.

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