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Skispringen - Sturm im Schwarzwald: Kasai-Jubiläum vertagt

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Skispringen  

Sturm im Schwarzwald: Kasai-Jubiläum vertagt

13.03.2016, 14:47 Uhr | dpa

Skispringen - Sturm im Schwarzwald: Kasai-Jubiläum vertagt. Noriaki Kasai steht vor seinem 500.

Noriaki Kasai steht vor seinem 500. Start bei einem Skisprung-Weltcup. Foto: JFK. (Quelle: dpa)

Titisee-Neustadt (dpa) - Ein Sturm im Schwarzwald hat das Rekord-Jubiläum von Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai verblasen und die Podest-Hoffnungen der deutschen Ski-Adler um Weltmeister Severin Freund zunichte gemacht.

Heftige Windböen von bis zu zwölf Meter pro Sekunde führten zur Absage des Springens in Titisee-Neustadt, so dass der 43 Jahre alte Japaner weiter auf seinen 500. Weltcupstart warten muss. Am kommenden Wochenende bieten sich Kasai beim Skifliegen in Planica die letzten zwei Möglichkeiten in diesem Winter, die bisher unerreichte Marke zu knacken.

Eigentlich war die Bühne für den unverwüstlichen Skisprung-Opa bereitet. Viele Fans waren mit Glückwunsch-Plakaten an die Hochfirstschanze gekommen, um Kasai für seinen Rekord zu feiern. Doch nachdem schon die Qualifikation abgesagt werden musste, entschied die Jury nach einstündiger Verschiebung, den Wettkampf nicht durchzuführen. "Es wäre zu riskant gewesen", begründete FIS-Renndirektor Walter Hofer die Entscheidung.

Wie Kasai zog auch Severin Freund enttäuscht von dannen, nachdem er am Samstag beim ersten Weltcupsieg des Norwegers Johann Andre Forfang als Fünfter den erhofften Podestplatz vor heimischer Kulisse verpasst hatte. "Ich wäre gerne gesprungen, aber einen unfairen Wettbewerb brauchen wir natürlich nicht", kommentierte der Bayer die Absage.

Am Vortag war Freund bei ständig wechselnden Windbedingungen weit von der Wiederholung seines Vorjahressieges entfernt. Nach Sprüngen auf 128,5 und 130 Meter lag der 27-Jährige 38,6 Punkte hinter dem Sieger. Forfang setzte sich mit 144 und 143 Metern vor Weltcup-Gesamtsieger Peter Prevc aus Slowenien und seinem Landsmann Kenneth Gangnes durch.

Zu Rang drei fehlten Freund allerdings nur 7,1 Zähler. "Es ist ein bisschen schade, denn es wäre im Finale mehr drin gewesen. Aber dafür war der Sprung zu früh, und dann wurde es ohne den nötigen Wind zäh", sagte er. "In Anbetracht meiner derzeitigen Trainingsleistungen war es aber ein ganz guter Wettkampf", stellte er fest.

Bundestrainer Werner Schuster wollte ebenfalls nicht hadern. "Er schleppt sich ein wenig durch die Saison, hat in den Trainings immer wieder Schwierigkeiten und muss sich für die Wettkämpfe pushen, weil sein Gesamtzustand nicht mehr der frischeste ist", sagte Schuster über Freund. "Im Moment ist sein Niveau eher zwischen Drei und Acht, deshalb muss man mit Platz fünf zufrieden sein."

Immerhin festigte Freund in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter Prevc. Mit 151 Punkten Vorsprung vor Gangnes reist der Bayer zum Saisonfinale nach Planica. "Das ist noch ein Ziel in dieser Saison, aber nicht das primäre. Ich will ein paar schöne Wettkämpfe machen und noch einen Sieg landen", erklärte der 27-Jährige. "Dazu muss aber mehr zusammenpassen als heute."

Einen gelungenen Auftritt lieferte Lokalmatador Andreas Wank, der unweit der Hochfirstschanze wohnt. Mit 134 und 127 Metern landete der Team-Olympiasieger auf Rang zehn. "Damit bin ich zufrieden. Der erste Sprung war nicht ganz optimal, der zweite umso besser. Aber da fehlte mir das Windglück", erklärte Wank.

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