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Vierschanzentournee 2017: DSV-Adler in Bischofshofen auf dem Podest?

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Skispringen heute  

DSV-Springer wollen bei Vierschanzentournee-Finale aufs Podest

06.01.2017, 16:36 Uhr | dpa

Vierschanzentournee 2017: DSV-Adler in Bischofshofen auf dem Podest?. Mit der starken Leistung von Andreas Wellinger im Rücken haben die deutschen Springer wieder Hoffnung aufs Podest.

Mit der starken Leistung von Andreas Wellinger im Rücken haben die deutschen Springer wieder Hoffnung aufs Podest. Foto: Expa/Jfk. (Quelle: dpa)

Bischofshofen (dpa) - Beim Showdown um die Tournee-Krone zwischen Daniel Andre Tande und Kamil Stoch wollen die deutschen Skispringer um Qualifikationssieger Andreas Wellinger zumindest eine tragende Nebenrolle spielen.

Der Team-Olympiasieger unterstrich mit dem Schanzenrekord von 144,5 Metern seine Ambitionen auf einen Podestplatz beim vierten Springen am Freitag in Bischofshofen. "Mit diesem Gefühl gehen wir in den Wettkampf", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Bei den ersten drei Stationen schafften es die DSV-Adler nicht auf das Podium. Ein versöhnlicher Tournee-Abschluss würde das Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf stärken. "Ich hoffe, dass wir in Bischofshofen einen guten Abschlusswettkampf machen. Erst dann gehen wir die neuen Ziele an", sagte Schuster.

In der Gesamtwertung liegt Markus Eisenbichler als bester Deutscher auf Rang sechs. Doch der 25-Jährige, der praktisch über Nacht in die Rolle des Frontmanns schlüpfte, ist nach den bisherigen Strapazen müde. In der Qualifikation wurde der Bayer daher geschont.

Neben Wellinger überzeugte vor allem Stephan Leyhe als Dritter der Ausscheidung. Der 25-Jährige hat bei dieser Tournee einen Schritt nach vorn gemacht und strebt als derzeit Achter einen Top-Ten-Platz im Gesamtklassement an.

Spannend wird es an der Spitze. Der Norweger Tande geht mit nur 1,7 Punkten Vorsprung vor Stoch ins Finale. Das ist umgerechnet nicht mal ein Meter. In der Qualifikation zeigte der 22-Jährige schon einmal Nerven. Mit 121 Metern wurde Tande nur 39. Das wäre definitiv zu wenig, um die Siegprämie von 20 000 Euro einzustreichen.

Für Stoch, der 2014 schon Doppel-Olympiasieger und Gesamt-Weltcupsieger war, spricht die Routine. Wäre da nur nicht die lädierte Schulter, wegen der sein Bewegungsablauf eingeschränkt ist. Allerdings nicht beim Springen, wie der 29-Jährige versicherte. "Da brauche ich ja nur meine Beine", sagte der Gesamtzweite.

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