Horrorfilme
Stephen Kings Horrorfilm-Empfehlungen03.02.2010, 09:45 Uhr | mth, t-online.de
Wann haben Sie sich im Kinosaal vor Angst das letzte Mal fast in die Hose gemacht? Ist wahrscheinlich schon länger her, denn das von teuren Eventstreifen dominierte Filmprogramm und wirklich guter Horror schließen sich gegenseitig aus. Das meint zumindest Spannungs-Spezialist Stephen King.
Gegenüber dem US-Magazin "Entertainment Weekly" nannte King seine Favoriten unter den Horrorfilmen - alles günstig produzierte Streifen jenseits des Blockbuster-Kinos. Horror sei eine intime Erfahrung, die sich mit teuren Special Effects und Computertricks nicht herstellen lasse. Eventmovies "zersprengen unsere Emotionen und Vorstellungen, anstatt sie sanft mit der Schneide eine Messers zu berühren." Welche wirklich furchteinflößenden Filme der Meister des gepflegten Schreckens höchstpersönlich empfiehlt, das sehen Sie in unserer Foto-Show.
Ein guter Horrorfilm, das sei für ihn kein Spektakel sondern "eine unbekannte Schauspielerin, die das Mädchen von nebenan sein könnte und in einer Hütte mit einem Messer in der Hand kauert. Und wir wissen genau, sie wird niemals in der Lage sein, das Messer zu benutzen." Außerdem, meint King, hätten teure Filme immer den Anspruch, keine Frage offen zu lassen und alles erklären zu müssen, damit beim anvisierten Millionen-Publikum keine Unzufriedenheit aufkomme. "Aber Albträume existieren außerhalb der Logik, da machen Erklärungen nur wenig Spaß; sie sind das genaue Gegenteil zur Poesie der Angst."
Von den aktuelleren Horrorstreifen ist der Bestseller-Autor wenig angetan. M. Night Shyamalans "The Happening" mit Mark Wahlberg sei zwar besser als erwartet, aber eben auch nicht richtig furchterregend. Und Scullys und Moulders Mystery-Comeback in "Akte X: Jenseits der Wahrheit" sei schon wieder zu groß, um kompromisslos Angst und Schrecken zu verbreiten.
Stattdessen empfiehlt King den Debüt-Film "The Strangers" mit Liv Tyler und Scott Speedman in den Hauptrollen. Ein Pärchen wird in einem abgelegenen Haus nächstens grundlos von drei Maskierten bedroht, gequält und schließlich ermordet. In der entscheidenden Szene fragt die völlig aufgelöste Tyler: "Warum tut Ihr uns das an?" Und die Antwort der Frau hinter der Puppenmaske lautet: "Weil Ihr zu Hause ward." Das sei am Ende alles an Erklärungen, was ein guter Horror-Film brauche.
03.02.2010, 09:45 Uhr | mth, t-online.de
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