08.01.2013, 14:47 Uhr | afp/mth, t-online.de, AFP
Daniel Day-Lewis (li.) und Steven Spielberg haben gut lachen: Ihr Film "Lincoln" ist für sieben Golden Globes nominiert. (Quelle: AP)
US-Regisseur Steven Spielberg hat mit seinem neuen Werk "Lincoln" sieben Nominierungen für die Golden Globes eingeheimst und geht damit als Favorit ins Rennen um die renommierten Filmpreise. Wie der Verein der Auslandspresse in Hollywood am Donnerstag mitteilte, wurde auch der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz für seine Leistung im Western-Film "Django Unchained" nominiert.
"Lincoln" zeichnet die letzten Monate des Lebens des früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln und die Geschichte der von ihm durchgesetzten Sklavenbefreiung nach. Der Film erhielt unter anderem Nominierungen für den besten Spielfilm, den besten Regisseur und den besten männlichen Hauptdarsteller. Den Präsidenten spielt der Brite Daniel Day-Lewis.
Dahinter folgen mit Nominierungen in jeweils fünf Kategorien die Filme "Argo" von und mit Ben Affleck sowie Quentin Tarantinos "Django Unchained". Der österreichische Regisseur Michael Haneke bekam für die französisch-deutsch-österreichische Produktion "Liebe" eine Nominierung für den besten ausländischen Film.
Ins Rennen um den besten Film gehen neben "Django Unchained", "Argo" und "Lincoln" noch die Werke "Life of Pi" des taiwanesischen Regisseurs Ang Lee sowie "Zero Dark Thirty" von Kathryn Bigelow. Die Regisseure der fünf Filme sind alle ebenfalls als beste Filmemacher nominiert. Zu den Kandidaten als beste Schauspieler gehören unter anderem Richard Gere, Denzel Washington, Helen Mirren und Naomi Watts.
Um die Auszeichnung für die beste Nebenrolle konkurriert Christoph Waltz unter anderem mit Hollywoodstar Leonardo DiCaprio, der auch in "Django Unchained" mitspielte.
Die Golden Globes werden am 13. Januar in einer großen Gala in Beverly Hills verliehen. Über die Vergabe bestimmt ein Gremium aus 81 Vertretern der US-Filmindustrie. Die Globes gelten traditionell als Barometer für die Oscars. Der wichtigste Filmpreis der Welt wird am 24. Februar vergeben.
Bereits Anfang November hatte der Verband der Auslandspresse mitgeteilt, dass bei der Golden-Globes-Gala im Januar Hollywood-Star Jodie Foster für ihr Lebenswerk geehrt werden soll. Foster sei eine "Frau mit vielen Facetten", die unvergleichliche Erfolge gefeiert habe - sie sei "wirklich einmalig", hieß es zur Begründung.
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Quelle: afp/mth, t-online.de, AFP
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