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Berlinale-Direktor: Festivals konkurrieren um Stars

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Berlinale-Direktor: Festivals konkurrieren um Stars

16.12.2012, 13:14 Uhr | dpa

Berlinale-Direktor: Festivals konkurrieren um Stars. Dieter Kosslick setzt nicht nur auf große Namen, sondern auch auf vielversprechende Newcomer.

Dieter Kosslick setzt nicht nur auf große Namen, sondern auch auf vielversprechende Newcomer. (Quelle: dpa)

 

Berlin (dpa) - Die Konkurrenz zwischen den internationalen Filmfestivals wird immer schärfer. "Der Wettbewerb um die Stars auf dem roten Teppich ist größer geworden", sagte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick (64) der Nachrichtenagentur dpa.

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"Wir können nicht einfach jeden Film nehmen, nur um dessen Stars in Berlin zu haben. Wir zeigen Filme, hinter denen wir auch stehen. Und dazu zählen natürlich auch Filme mit Stars", so der Chef der Internationalen Filmfestspiele Berlin, die mit Festivals in Cannes, Toronto, Venedig, Rom und Abu Dhabi konkurrieren.

"Für mich sind die Stars die Künstler, die zusammen mit dem Regisseur die Filme zum Leben erwecken", erklärte Kosslick. "So wie zum Beispiel Meryl Streep bei der Berlinale 2012 mit "Die Eiserne Lady"". Bei der 63. Berlinale (7. bis 17. Februar) werde es natürlich ebenfalls wieder prominente Gäste geben. Auch wenn die Berliner Filmfestspiele - anders als einige andere Festivals - keine Geldprämien an die Preisträger und für die Auftritte der Stars zahlen. "Aber darüber hinaus ist es uns wichtig, neue Regisseure und Schauspieler zu entdecken und Erstlingsfilme vorzustellen."

Das internationale Interesse am deutschen Film ist nach den Worten von Kosslick groß. "Christian Petzolds bei der vergangenen Berlinale ausgezeichneter Film "Barbara" zum Beispiel läuft überall auf der Welt - von Kopenhagen bis Havanna. Die sogenannte Berliner Schule ist sehr erfolgreich", sagte der Festivalleiter. "Der deutsche Film steht im Ausland sehr gut da."

In die Technik der Berlinale-Kinos sei in den vergangenen Jahren massiv investiert worden. "Weil es einfach unfassbar viele unterschiedliche digitale Formate gibt." Ob die Berlinale in Zukunft auch im Netz stattfinden könnte, wird sich noch zeigen. "Es gibt inzwischen zahlreiche Plattformen, auf denen man sich legal Filme herunterladen und anschauen kann. Ob dies künftig auch eine Option für das Berlinale-Publikum wird, diskutieren wir noch", sagte Kosslick.

Für das Wettbewerbsprogramm der 63. Berlinale hat Kosslick bislang rund 150 Filme gesichtet - bei Reisen unter anderem nach Frankreich, Spanien, Mexiko, Rumänien, Skandinavien und in die USA. Bis Ende Januar wird das Programm für die verschiedenen Berlinale-Sektionen und -Programme feststehen.

Gespräch: Elke Vogel, dpa

 
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