04.01.2013, 16:30 Uhr | dpa
Los Angeles (dpa) - Starregisseur Quentin Tarantino (49) lässt sich den Spaß an brutalen Filmen durch reale Gewalt nicht vermiesen. Ein Kung-Fu-Film habe beispielsweise nichts mit dem Amoklauf von Newtown zu tun, sagte Tarantino dem US-Radiosender NPR.
In diesem Zusammenhang über Filme zu sprechen, sei respektlos den Opfern gegenüber. "Offensichtlich sind Waffenkontrolle und die psychische Verfassung das Problem", sagte der Regisseur von Filmen wie "Pulp Fiction" und "Inglourious Basterds". Die Premiere von Tarantinos aktuellem Film "Django Unchained" war nach dem Schulmassaker im Dezember abgesagt worden, stattdessen hatte es nur eine kleine Feier gegeben.
In Deutschland hat der Revolverfilm am kommenden Dienstag (8. Januar) Premiere.
Quelle: dpa
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