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Arnold Schwarzenegger in "The Last Stand": Quo Vadis?

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"The Last Stand" - Schwarzenegger noch nicht reif für die Rente

01.02.2013, 10:47 Uhr | mth, t-online.de

Arnold Schwarzenegger in "The Last Stand": Quo Vadis?. "Wer ist schon so bescheuert, sich mit mir anzulegen", fragt sich Arnie. (Quelle: Fox)

"Wer ist schon so bescheuert, sich mit mir anzulegen", fragt sich Arnie. (Quelle: Fox)

Seit zehn Jahren ist Arnold Schwarzenegger erstmals wieder Hauptdarsteller und alleiniger Star eines Films. Und wie sollte es anders sein, ist "The Last Stand" (Kinostart: 31. Januar) ein ganz auf den Ex-Gouvernator zugeschnittener Actionkracher. Ob der mittlerweile 65-Jährige den Ansprüchen des von ihm maßgeblich geprägten Genres noch genügt? Die Antwort ist ein klares "Jein".

"The Last Stand" ist ein Western im modernen Gewand. Ein alternder Sheriff (Schwarzenegger) verteidigt ein kleines Wüstenkaff an der mexikanischen Grenze mit einer Handvoll ungewöhnlicher Verbündeter gegen eine scheinbar übermächtige Horde Banditen - Klassiker wie "Rio Grande" lassen grüßen. Die Handlung wurde dabei möglichst einfach gehalten, die Figuren sind austauschbare Stereotypen.

Foto-Serie mit 4 Bildern

Handgemachte Action

Dennoch ist dem südkoreanischen Regisseur Jee-woon Kim ("I Saw The Devil") ein handwerklich einwandfreier Actionstreifen gelungen. Die Schießereien sind wuchtig, die Autostunts weit über dem Durchschnitt. Außerdem ist alles handgemacht und besitzt so das wohlige Flair einer Zeit, als sich überschlagende Boliden noch nicht in den Tiefen eines Rechners entstanden.

Unausgegoren dagegen wirkt die Mischung aus expliziter Gewalt und albernem Klamauk. So sorgen einerseits Schwarzeneggers Sidekicks Luiz Guzmán und Johnny Knoxville mit harmlos-witzigen Sprüchen und Slapstickeinlagen für einen hohen Humorfaktor, während andererseits die Gegner mit großkalibrigen Waffen in zwei Teile zerlegt werden. Das passt nicht wirklich zusammen und war wohl auch ein Grund dafür, dass "The Last Stand" für den deutschen Kinostart um einige blutige Details gekürzt wurde.

Schwarzenegger hebt den Film aus dem Mittelmaß

Alles im allem wäre "The Last Stand" als durchschnittlicher Actionstreifen nicht sonderlich aufgefallen, wäre da nicht Arnold Schwarzenegger. Dessen Präsenz alleine hebt den Film aus dem puren Mittelmaß. Zwar macht er nicht mehr - wie in seinen Glanzzeiten - ganze Armeen alleine platt. Aber wenn er mal ran darf, dann mit der für ihn typischen Urgewalt. Und außerdem knallt er Freund und Feind mehr seiner grandiosen Einzeiler um die Ohren, als zu seinen besten Zeiten.

Eher netter Opa als Terminator

Im Gegensatz zum seinem durchtrainierten und mit diversen Steroiden aufgepumpten Kollegen und Ex-Konkurrenten Sylvester Stallone sieht man Schwarzenegger das reife Alter an. Ein wenig unbeweglich kommt er daher, die Hose mit dem Gürtel unter dem darüber gewölbten Bauch zusammengeschnürt. Aber es passt zu seiner Rolle als Sheriff Ray Owens, einem Mann, der seine Ruhe haben möchte, sich um das Wohl seiner Mitbürger sorgt und viel mehr netter Opa als Terminator ist.

So spielt Schwarzenegger mit seinem eigenen Image als Kampfmaschine und nimmt sich selbst und sein Alter beständig auf die Schippe. Zumindest in "The Last Stand" funktioniert das so gut, dass man sich den Film mit Spaß anschauen kann, obwohl er eigentlich nur Action von der Stange bietet.

Quo Vadis, Arnie?

Bleibt die Frage, in welche Richtung es mit Schwarzenegger weitergeht. Das Konzept des alten Haudegens, der mit seinen Zipperlein kämpft und dennoch seinen Mann steht, dürfte schnell langweilig werden. Und Schwarzenegger in einem Ensemblefilm ist irgendwie nicht vorstellbar. Der Mann aus Thal in der Steiermark kann vor der Kamera eigentlich nur eines, und das ist sich selbst zu spielen.

Schwarzenegger kündigte ja bereits an, sich wieder mehr auf Komödien zu konzentrieren. Und am 10. Oktober 2013 erleben wir ihn mit Sylvester Stallone im Knastthriller "The Tomb". Vielleicht sehen wir ihn ja hier einmal in einer Rolle, die ihm etwas mehr abverlangt, als trockene Sprüche zu klopfen und riesige Schießprügel herumzuwuchten - auch wenn ihn seine Fans ja gerade deshalb so mögen.

Kinostart "The Last Stand": 31. Januar 2013

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