Startseite
Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino & Film >

William Friedkin: Ehrenlöwe in Venedig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Film  

William Friedkin: Ehrenlöwe in Venedig

28.08.2013, 17:17 Uhr | dpa

William Friedkin: Ehrenlöwe in Venedig. William Friedkin wird geehrt.

William Friedkin wird geehrt. (Quelle: dpa)

Venedig (dpa) - Kinogänger, die ohnmächtig wurden, in Panik gerieten oder hysterische Anfälle bekamen - William Friedkins "Der Exorzist" sorgte bei seinem Erscheinen 1973 für Schlagzeilen. Angeblich standen Rettungswagen sogar vorsorglich vor den Kinos.

Foto-Serie mit 0 Bildern

Noch heute gilt "Der Exorzist" um eine Teufelsaustreibung bei einem jungen Mädchen bei vielen Kritikern als der "gruseligste Film aller Zeiten" - und US-Regisseur Friedkin als einer, der in seiner Karriere mehrfach Maßstäbe setzte und Filmgeschichte schrieb. Nun gibt es eine hohe Auszeichnung für sein Lebenswerk: Das Internationale Filmfestival Venedig ehrt den 77-jährigen Friedkin mit dem Goldenen Ehren-Löwen.

Friedkin wurde 1935 in Chicago als Kind einer Arbeiterfamilie geboren und arbeitete sich nach der Schule bei einem Fernsehsender zum Regisseur von TV-Produktionen hoch. Schon sein Hollywood-Debüt "Good Times" über das Pop-Duo Sonny und Cher verschaffte Friedkin jede Menge Aufmerksamkeit.

Der große Durchbruch folgte dann jedoch 1971 mit dem Drogen-Thriller "French Connection - Brennpunkt Brooklyn", in dem Gene Hackman einen brutalen Rauschgiftfahnder spielte. Mit seiner packenden Inszenierung und vor allem einer spektakulären Verfolgungsjagd avancierte Friedkin zu einem der gefragtesten Regisseure seiner Zeit. Für den Film gab es fünf Oscars, darunter je einen für Friedkin und Hackman.

Der nächste Höhepunkt kam wenig später mit "Der Exorzist", der zehn Oscar-Nominierungen erhielt und schließlich zwei gewann. Danach flaute Friedkins Karriere zunächst etwas ab. Besonders "Atemlos vor Angst" floppte 1977 an den Kinokassen und spielte nur einen Bruchteil seiner hohen Produktionskosten ein. Die Konkurrenz durch das in den USA nur wenige Wochen früher gestartete "Star Wars" war schlichtweg zu groß.

Der Thriller "Cruising" (1980) um eine Mordserie im New Yorker Schwulen-Milieu und mit Al Pacino löste Kontroversen aus - die Darstellung Homosexueller wurde unter anderem als wenig differenziert kritisiert. Doch auch im späteren Verlauf seiner Karriere konnte der Regisseur weitere Erfolge verbuchen, beispielsweise mit dem TV-Gerichts-Drama "Die 12 Geschworenen" mit Jack Lemmon und Armin Müller-Stahl, das Ende der 90er zwei Emmys und einen Golden Globe gewann.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige
Ihr täglicher TV-Clip
"The Voice of Germany" 
Dehua Hu und Robin sorgen mit "Lost Boy" für Gänsehaut

Das Duell zwischen Dehua Hu und Robin Resch sorgte im Publikum und bei den Coaches für Standing Ovations. Video


Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Unterhaltung von A bis Z

Anzeige
shopping-portal