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Filmkritik: "Star Trek Beyond" hält die Enterprise auf Kurs

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Filmkritik  

"Star Trek Beyond" hält die Enterprise auf Kurs

21.07.2016, 18:55 Uhr | Marc Thomé

Die Crew der "Enterprise" erwartet ein Krieg auf einem fremden Planeten. (Screenshot: Paramount)
Neuer Trailer zu "Star Trek Beyond"

Die Crew der "Enterprise" erwartet ein Krieg auf einem fremden Planeten.

Jetzt anschauen: Der Trailer zu "Star Trek Beyond". (Quelle: Paramount)


Nach J.J. Abrams' Wechsel zur Sci-Fi-Konkurrenz von "Star Wars" hat bei "Star Trek Beyond" nun Justin Lin auf dem Regiestuhl Platz genommen. Wie erwartet gibt der "Fast & Furious"-Regisseur zwei Stunden lang Vollgas und hält die Enterprise trotz einiger Schwächen erfolgreich auf Kurs.

Ganz klassisch befindet sich die Enterprise dieses Mal weit von der Erde entfernt auf jahrelanger Forschungsreise. Nach einer unglücklich verlaufenden diplomatischen Mission winkt ein wenig Erholung auf der riesigen Föderations-Raumstation Yorktown. Doch aus dem Urlaub wird nichts: Eine Rettungskapsel samt Alien-Dame trifft ein, und die Enterprise macht sich auf die Suche nach deren lädiertem Schiff.

Doch das Ganze erweist sich als Falle von Schurke Krall (Idris Elba). Nach verlorener Schlacht stürzt die Enterprise auf den angrenzenden Planeten. Die überlebenden Crew-Mitglieder geraten in Kralls Gefangenschaft. Einzig die Duos Kirk (Chris Pine) und Chekov (der im Juni tödlich verunglückte Anton Yelchin), Spock (Zachary Quinto) und Pille (Karl Urban), sowie Scotty (Simon Pegg), der sich mit der Alien-Kriegerin Jaylah (Sofia Boutella) zusammentut, befinden sich voneinander getrennt in Freiheit.

Ihre Aufgabe: Zusammenfinden, mit vereinten Kräften den Rest der Crew befreien und Kralls Pläne vereiteln, mit einer Superwaffe Yorktown anzugreifen.

Regisseur Lin schießt ab und an über das Ziel hinaus

Die übersichtliche und nicht gerade originelle Handlung bietet Lin den Rahmen für drei groß angelegte Action-Sequenzen, die alle Blockbuster-Niveau aufweisen. Dabei gelingen dem Regisseur und seinen Effekte-Teams teils epische Bilder, allerdings schießt Lin ab und an über das Ziel hinaus, und der Zuschauer verliert sich im CGI-Gewitter. Auch einige Actionszenen wirken absurd übertrieben und hätten eher in die "Fast & Furious"-Reihe gepasst.

Ein weiterer Schwachpunkt des Films ist einmal mehr das Fehlen eines adäquaten Gegenspielers. Idris Elba ist zwar ein erstklassiger Darsteller, muss sich aber die meiste Zeit hinter seiner Maske verstecken. Auch die Wendungen um seine Figur Krall überzeugen nicht, und dass sich schon wieder ein von der Föderation Enttäuschter an ihr rächen will, wird langsam langweilig.

Der Star ist die Mannschaft

Stark sind dagegen die Charaktere und der Humor in "Star Trek Beyond". Die Hauptfiguren und ihre Beziehungen zueinander erhalten immer mehr Tiefe, und nachdem die ersten beiden Filme von Kirk und Spock dominiert wurden, wird nun die Mannschaft zum Star. Die Dialoge - allen voran zwischen Spock und Pille - können es mit dem Witz und dem Charme der Originalbesetzung um Shatner, Nimoy und Kelley aufnehmen.

Fazit: Zwar gehen mit Action-Spezialist Justin Lin ab und zu die Pferde durch, dennoch hat er das Gefühl eines "Star Trek"-Films im Griff und liefert technisch ansprechende Blockbuster-Kost. Die Handlung ist nicht sonderlich originell, aber die passend und humorvoll in Szene gesetzten Figuren und Dialoge entschädigen dafür allemal und bringen das Flair der Originalserie zurück.

Kinostart "Star Trek Beyond": 21. Juli 2016

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