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Die Berlinale-Jury: Drei Frauen, vier Männer

09.02.2017, 08:33 Uhr | dpa

Film - Die Berlinale-Jury: Drei Frauen, vier Männer. Die Internationale Jury der Berlinale: Wang Quan'an (l-r), Maggie Gyllenhaal, Olafur Eliasson, Paul Verhoeven, Diego Luna, Julia Jentsch und Dora Bouchoucha Fourati.

Die Internationale Jury der Berlinale: Wang Quan'an (l-r), Maggie Gyllenhaal, Olafur Eliasson, Paul Verhoeven, Diego Luna, Julia Jentsch und Dora Bouchoucha Fourati. Foto: Jörg Carstensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Bei der Berlinale entscheidet eine siebenköpfige internationale Jury über die Vergabe der begehrten Bären-Preise. Die drei Frauen und vier Männer müssen in zehn Festivaltagen die achtzehn nominierten Wettbewerbsfilme sichten und die Gewinner küren.

Das sind die Mitglieder des Gremiums:

JURY-PRÄSIDENT PAUL VERHOEVEN:Der niederländische Regisseur und Drehbuchautor Verhoeven (78) sorgt derzeit mit seinem Vergewaltigungsthriller "Elle" für Furore. Für den Film mit Isabelle Huppert erhielt er Anfang des Jahres einen Golden Globe. Seinen Ruf als Skandal-Regisseur verdankt der gebürtige Amsterdamer vor allem dem provokanten Erotikthriller "Basic Instinct" (1992) mit Sharon Stone, der ihm zwei Oscar-Nominierungen einbrachte. Nach 20 erfolgreichen Jahren in Hollywood lebt er seit 2006 wieder in den Niederlanden.

DORA BOUCHOUCHA FOURATI:Die tunesische Produzentin gilt als feste Institution in der arabisch-afrikanischen Filmwelt. Mehrfach initiierte sie Projekte zur Förderung und Vernetzung von Filmemachern. 1995 gründete sie die Produktionsfirma Nomadis Images, die unter anderem Raja Amaris preisgekröntes Drama "Roter Satin" und den letztjährigen Bären-Anwärter "Hedis Hochzeit" herausbrachte. 2008, 2010 und 2014 war sie Festivalleiterin des Charthage Film Festival in Tunis.

OLAFUR ELIASSON:Der 50-jährige Däne isländischer Herkunft gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern. Mit spektakulär poetischen Installationen wie beleuchteten Wasserfällen in New York oder gefärbten Flüssen kam er zu Weltruhm. Seit 1995 setzt er sich in seinem Studio in Berlin vor allem mit physikalischen Phänomenen der Natur auseinander. Daneben gründete er mit Little Sun ein Projekt, das Millionen Menschen ohne Stromanschluss nachhaltig Licht bringen soll. Er erhielt für sein Werk zahlreiche internationale Preise.

MAGGIE GYLLENHAAL:Die 39-jährige US-Schauspielerin zählt in Hollywood zu den gefragten Charakterdarstellerinnen. 2010 erhielt sie für "Crazy Heart" eine Oscar-Nominierung. Für die britische TV-Serie "The Honourable Woman" wurde sie 2015 mit einem Golden Globe ausgezeichnet. 1977 in New York geboren, hatte die Schwester des Schauspielers Jake Gyllenhaal ihren Durchbruch mit der Hauptrolle in "Secretary". Weitere wichtige Filme waren etwa "Mona Lisas Lächeln", "World Trade Center" und "White House Down".

JULIA JENTSCH:Die 38-jährige Schauspielerin gehört zu den Stammgästen der Berlinale. Für ihre Rolle in "Sophie Scholl - Die letzten Tage" erhielt sie 2005 den Silbernen Bären, später auch den Deutschen und den Europäischen Filmpreis. Im vergangenen Jahr überzeugte sie in dem Wettbewerbsbeitrag "24 Wochen". Ihren ersten großen Kinoerfolg hatte die gebürtige Berlinerin mit der Jugendrevolte "Die fetten Jahre sind vorbei". Auch für "33 Szenen aus dem Leben", "Hannah Arendt" und "Effie Briest" stand sie vor der Kamera.

DIEGO LUNA:Der 37-jährige Mexikaner hat sich nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur einen Namen gemacht. Sein Regiedebüt "Abel" feierte 2010 in Cannes Premiere, auch "César Chávez" und "Mr. Pig" stammen von ihm. Als Schauspieler brillierte er mit der in Venedig ausgezeichneten Tragikomödie "Y tu mamá también - Lust for Life" (2001). Vielbeachtete Auftritte folgten etwa in "Frida", "Terminal" und "Milk". Luna setzt sich auch für die Förderung des Dokumentarfilms ein.

WANG QUAN'AN:Der 1965 geborene chinesische Regisseur und Drehbuchautor kommt "bärenstark" zur Berlinale: 2007 hatte der Absolvent der Pekinger Filmhochschule mit seinem Film "Tuyas Hochzeit" den Goldenen Bären gewonnen. Drei Jahre später wurde sein Beziehungsdrama "Getrennt zusammen" als Eröffnungsfilm des Festivals gezeigt, das Drehbuch erhielt einen Silbernen Bären. Ebenfalls ein Silberpreis ging 2012 an seinen Kameramann für "White Deer Plain". Schon sein Debütfilm "Lunar Eclipse" war auf Festivals rund um die Welt mit Preisen bedacht worden.

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