Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino & Film >

Film: Liebes-und Kriegsdrama "Frantz" auf DVD

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Film  

Liebes-und Kriegsdrama "Frantz" auf DVD

19.04.2017, 16:52 Uhr | dpa

Film: Liebes-und Kriegsdrama "Frantz" auf DVD. Regisseur Francois Ozon (l-r) und die Schauspieler Paula Beer und Pierre Niney bei der Deutschlandpremiere in Berlin.

Regisseur Francois Ozon (l-r) und die Schauspieler Paula Beer und Pierre Niney bei der Deutschlandpremiere in Berlin. Foto: Gregor Fischer. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Anna (Paula Beer) hat auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ihren Verlobten Frantz verloren. Täglich besucht sie sein Grab. Eines Tages entdeckt sie dort eine Blume, kurze Zeit später einen Fremden, der in tiefer Trauer vor der letzten Ruhestätte des Toten steht.

Anna spricht den mysteriösen Mann an, der sich als Franzose entpuppt und erzählt, eng mit ihrem Verlobten befreundet gewesen zu sein. Mit "Frantz" hat der französische Regisseur François Ozon einen stillen und emotionsreichen Film über Feindschaft und Aussöhnung gedreht. Jetzt liegt das Drama auf DVD vor, mit interessantem Bonusmaterial.

Ozon erzählt die Geschichte des jungen Soldaten Adrien (Pierre Niney), der in Frankreich im Nahkampf Frantz getötet hat und über seine Tat nicht hinwegkommt. Er wird derart von Seelenqualen heimgesucht, dass er sich entschließt, die Familie des von ihm erschossenen Deutschen um Verzeihung zu bitten. Die Adresse entdeckt er auf einem Brief von Frantz, der an seine Verlobte Anna adressiert war, die bei den Eltern ihres Verlobten wohnt.

Als Adrien, gespielt von Frankreichs Jungstar Pierre Niney, in der Kleinstadt ankommt, spürt er den Hass der Bewohner auf den Erzfeind. Auch die Familie von Frantz reagiert ablehnend. Erst die Notlüge, er sei der Freund und Kommilitone ihres Sohnes, den er vor dem Krieg während seines Studiums in Paris kennengelernt hatte, verschafft ihm den Zugang zu Anna und der Familie. Sie nehmen den Franzosen fast wie einen Sohn auf.

Der Großteil des Films ist in Schwarzweiß gedreht, was dem geschichtlichen Rahmen mehr Authentizität verleiht. Rückblenden erzählen die von Adrien erfundene Freundschaft zu Frantz. Die Szenen zwischen den beiden sind von großer Zärtlichkeit, so dass streckenweise die Möglichkeit aufkommt, Adrien sei in Frantz verliebt gewesen. Homosexualität ist im Werk des Regisseurs, der selber schwul ist, ein wichtiges Thema.

Bei der Besetzung hat Ozon ein glückliches Händchen gezeigt: Neben Frankreichs Jungstar Pierre Niney als Frantz hat er die Deutsche Paula Beer vor die Kamera geholt. Für ihre Leistung als Anna wurde die 21-Jährige auf den Filmfestspielen in Venedig als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Sommerliche Zehentrenner von Birkenstock, Hilfiger u. v. m.
bei BAUR
Unterhaltung von A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino & Film

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017