Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino & Film >

Auszeichnungen - Fatih Akin: Blick auf verschiedene Kulturen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Auszeichnungen  

Fatih Akin: Blick auf verschiedene Kulturen

24.08.2017, 11:46 Uhr | dpa

Auszeichnungen - Fatih Akin: Blick auf verschiedene Kulturen. Fatih Akin 2014 in Hamburg bei der Eröffnung des Filmfest Hamburg.

Fatih Akin 2014 in Hamburg bei der Eröffnung des Filmfest Hamburg. Foto: Axel Heimken. (Quelle: dpa)

Cannes (dpa) - Fatih Akin gilt als einer der erfolgreichsten
Filmemacher Deutschlands. Schon sein Debüt "Kurz und schmerzlos" von 1998 wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Es folgten die wunderbar stimmungsvollen Dramen "Im Juli" und "Solino", bevor der
Regisseur 2004 endgültig seinen internationalen Durchbruch feierte: "Gegen die Wand" erzählt von einer jungen Türkin in Deutschland, die eine Scheinehe eingeht, um den engen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entkommen.

Das Werk machte Hauptdarstellerin Sibel Kekilli über Nacht berühmt und gewann 2004 den Goldenen Bären als bester Film der Berlinale sowie zwei Europäische Filmpreise.

Sein neuer Film "Aus dem Nichts", der für Deutschland ins Oscar-Rennen geht, lief dieses Jahr im Wettbewerb beim Filmfest in Cannes. Akin erzählt in dem NSU-Drama von einem Bombenanschlag in Hamburg, bei dem ein Mann und sein kleiner Sohn sterben - zurück bleibt die Ehefrau und Mutter, gespielt von Diane Kruger. Sie gewann dafür in Cannes den Preis als beste Hauptdarstellerin.

Akin wurde am 25. August 1973 als Kind türkischer Einwanderer in Hamburg geboren und wuchs im multikulturellen Stadtteil Altona auf. Auch seine Filme spielen häufig in Hamburg - und greifen immer wieder das Leben zwischen verschiedenen Kulturen und Welten auf. Dazu gehören neben "Gegen die Wand" auch die Komödie "Soul Kitchen" mit Adam Bousdoukos und Moritz Bleibtreu sowie das Drama "Auf der anderen Seite".

Kritische Aspekte scheut Akin, der auch als Produzent und
Drehbuchautor arbeitet, ebenfalls nicht: Mit "The Cut" griff er das Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich auf und prangerte mit der Dokumentation "Müll im Garten Eden" die Müllverschmutzung in der türkischen Heimatregion seiner Eltern an.

Im vergangenen Jahr feierte der Deutsch-Türke allerdings mit einem ganz anderen Genre einen großen Erfolg: "Tschick" ist die Bestsellerverfilmung von Wolfgang Herrndorfs Roman und erzählt von der Flucht zweier ausgerissener Jungs durch Ostdeutschland. Akin lebt mit seiner Frau und den gemeinsamen zwei Kindern in Hamburg.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017