Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Literatur >

Literatur: Rätsel um Grimm-Märchen "Aschenputtel" gelöst

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Literatur  

Rätsel um Grimm-Märchen "Aschenputtel" gelöst

01.07.2016, 12:55 Uhr | dpa

Literatur: Rätsel um Grimm-Märchen "Aschenputtel" gelöst. Grimm-Forscher Holger Ehrhardt mit seinem Buch, in dem er das Rätsel löst, welche Marburgerin hinter den Brüder-Grimm-Geschichten "Aschenputtel" und "Der goldene Vogel" steht.

Grimm-Forscher Holger Ehrhardt mit seinem Buch, in dem er das Rätsel löst, welche Marburgerin hinter den Brüder-Grimm-Geschichten "Aschenputtel" und "Der goldene Vogel" steht. Foto: Uwe Zucchi. (Quelle: dpa)

Kassel (dpa) - Nach mehr als 200 Jahren wollen Forscher das Rätsel gelöst haben, wer den Brüdern Grimm das weltbekannte Märchen "Aschenputtel" erzählt hat - es war eine alte Frau aus Marburg namens Elisabeth Schellenberg.

"Die Frau ist die mündliche Quelle. Sie hat die Erzählung geprägt", sagte am Freitag Grimm-Forscher Holger Ehrhardt von der Universität Kassel. Er hatte den Namen herausgefunden.

Ehrhardt war Hinweisen aus Briefen Wilhelm Grimms an seinen Bruder Jacob nachgegangen und hatte diese mit Tauf- und Sterberegistern Marburger Kirchen sowie Bewohnerlisten von Armenhospitälern verglichen. Schellenberg starb verarmt und kinderlos 1814. "Sie verbrachte ihre letzten Jahre im Siechenhaus St. Jost", sagte Ehrhardt, der dazu das Buch "Die Marburger Märchenfrau" herausgebracht hat.

Wilhelm Grimm wollte sich 1810 von der damals 64 Jahre alten Frau in Marburg Märchen erzählen lassen, doch diese wies ihn ab. Erst durch einen Trick - er schickte eine Frau und deren Kinder zu Schellenberg - rückte sie ihre Märchen heraus und erzählte nicht nur "Aschenputtel", sondern auch das weniger bekannte Märchen "Der goldene Vogel". Von Schellenberg gibt es kein überliefertes Bild, ihr ehemaliges Wohnhaus steht aber noch heute. Die Namen anderer Quellen der Grimmschen Erzählungen sind seit langem bekannt.

Wilhelm und Jacob Grimm lebten mit Unterbrechungen zwischen 1798 und 1841 in Kassel. Dort sammelten sie ihre Kinder- und Hausmärchen und begannen die Arbeit an ihrem Wörterbuch.

- Holger Ehrhardt: Die Marburger Märchenfrau oder Aufhellungen eines "nicht einmal Vermutungen erlaubenden Dunkels", Verlag Boxan, 107 Seiten, 19,50 Euro, ISBN: 978-3-945042-17-5

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Geschenktipp: NIVEA Creme- dose mit Ihrem Lieblingsfoto
Fotodose bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Kleines und großes Glück zum Verschenken & selbst lieben
von ESPRIT
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017