01.10.2010, 15:10 Uhr | Judith Wiemers/ Intro, t-online.de
Neil Young meldet sich mit "Le Noise" zurück. (Foto: Warner)
Neil Young bedarf keiner ausgiebigen Einführung oder gattungsgeschichtlicher Einordnung. Seit den 1960ern beglückt der Kanadier mit konstanter Präsenz die Musiklandschaft und hat sich als Koryphäe in den Rockmemoiren verewigt ohne jemals damit zu protzen. Jetzt bringt er sein brandneues Album "Le Noise" heraus.
Was in den 60ern in Kanada begann und sich über Nordamerika verselbstständige, ist heute wie eh und je in aller Ohren und Munde. Neil Young etablierte sich als Songwriter, Sänger und vor allem Gitarrist. Als viertes Mitglied der Folk-Supergroup Crosby, Stills, Nash & Young inspirierte er ganze Generationen und trat weiterhin bestehende Trends los. Auch heute schwören junge Bands aus London auf die Pflege der amerikanischen Wurzeln und kommen an Young als Übervater des Folkrock mit moralischem Anspruch nicht vorbei.
In den letzten Dekaden sammelten sich über 30 Studioalben an und Young konnte sich einen Namen als Solokünstler machen, der sein Gespür für musikalische Dramaturgie mit übergreifendem Können kombiniert und sich stilistisch abgrenzt, ohne sich von seinen Einflüssen zu entfremden. Als progressiver Künstler bringt der Gitarrist mit dem aus dem amerikanischen Bluegrass-entlehnten Banjo-Clawhammer-Stil Folk- und Country-Elemente in Einklang mit Electro-Experimenten. Auch auf "Le Noise" gewinnt Young durch den Mut, sich auf seinen Instinkt zu verlassen und mit Top-Produzenten Daniel Lanois auf ein klangliches Wagnis zu setzen.
Ohne Band, ohne Overdubs, nur mit Stimme und Gitarre vollzieht Young auf "Le Noise" die Gradwanderung zwischen E- und U-Musik, die auditiven Sphären, die Lanois durch Loops und Geräusch-Produktion generiert, erinnert stellenweise an elektroakkustische Werke und die acht Eigenkompositionen Youngs beweisen, dass entschlacktes Material wie "Love And War" direkt neben schwer eingängigen und faserigen Rockgerüsten stehen können. Wenn er dahinter steckt. Neil Young will sämtliche Peripherien bespielen und sucht mit "Le Noise" auf allerhöchstem Niveau weiter nach Sound-Erfahrungen. Angekommen wird später.
01.10.2010, 15:10 Uhr | Judith Wiemers/ Intro, t-online.de
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