05.07.2013, 09:41 Uhr | Sabine Haydl / Intro
Placebo präsentiert die erste Singleauskopplung "Too Many Friends“ aus ihrem mittlerweile siebten Album. (Quelle: Universal/Kevin Westenberg)
Die guten Nachrichten für Placebo-Fans reißen nicht ab: Vor einer Weile teilten die britischen Rocker den Erscheinungstermin ihres neuen Albums "Loud Like Love“ mit. Nun erscheint die erste Singleauskopplung der Band um Frontmann Brian Molko und bleibt ein wenig hinter den hohen Erwartungen zurück.
Placebo, die mit weltweit über 12 Mio. verkauften Platten erfolgreichste englische Alternative-Rock-Band der letzten zwei Jahrzehnte, präsentiert die erste Singleauskopplung "Too Many Friends“ aus ihrem am 16. September erscheinenden und mittlerweile siebten Album "Loud Like Love“. Ihr letztes Album "Battle For The Sun” schaffte es in zehn Ländern auf Platz eins, erreichte die Top fünf in 20 Ländern und war für ganze zwei Wochen die Nummer eins der Billboard European Album Charts. "Loud Like Love“ soll jetzt an diese Erfolge anknüpfen.
"Too Many Friends“ rotiert bereits im Radio und ist laut Brian Molko eine Kritik an der Überverfügbarkeit von sozialen Netzwerken und "Internet-Freunden“, die eigentlich keine sind. "It's a track dealing with all that interconnectivity that we get nowadays with new technologies. Is it really something that gets us closer to one another or does it deepen social anxiety?” Die erste Textzeile "My computer thinks I’m gay” wirkt im ersten Moment befremdlich, lässt einen dann aber doch näher hinhören. Im Refrain heißt es: "Too many friends, too many people that I'll never meet and I'll never be there for, I'll never be there for, cause I'll never be there.”
Brian Molkos Gesang ist unglaublich klar, der Klavierpart und die Melodie erinnern sogar ein wenig an "Song To Say Goodbye”. Schön ist vor allem der Aufbau von "Too Many Friends“: Soundschicht stapelt sich im Verlauf des Songs auf Soundschicht, und ein Instrument gesellt sich zum nächsten. Teils langsam, teils einschmeichelnd, zwischendrin auch mit rockigerem Einschlag und getragen von Molkos charakteristischer Stimme markiert "Too Many Friends“ einen typischen vertrauten Placebo-Song, wie man ihn von den sechs Vorgängeralben kennt. Als erster Vorbote des neuen Werks ist "Too Many Friends“ dennoch ein wenig schwach. Man hätte hier sicherlich einen ausdrucksstärkeren Vertreter für "Loud Like Love“ wählen können. Trotzdem: Die Spannung darauf, was die anderen Songs auf dem neuen Album bereithalten, bleibt ungetrübt.
05.07.2013, 09:41 Uhr | Sabine Haydl / Intro
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