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CD-Kritik: Schiller mit dem neuen Album "Opus"

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CD-Kritik  

Schiller: "Opus" ist Ambient in vielen Facetten

30.08.2013, 09:56 Uhr | Sarah Kust / Intro

CD-Kritik: Schiller mit dem neuen Album "Opus". "Opus" von Schiller. (Quelle: Universal)

"Opus" von Schiller. (Quelle: Universal)

Der Weg ist das Ziel – diese Weisheit liegt auch Schiller nicht fern. Sein Ziel für "Opus“ war es, ein rein instrumentales Album aufzunehmen. Doch für die Möglichkeit, mit einer der renommiertesten Sopranistinnen der Welt zu arbeiten, rückte der Musiker auch gerne von der ursprünglichen Idee ab.

Wenn Christopher von Deylen in seiner Wahlheimat Berlin das Haus verlässt, drehen sich wahrscheinlich nur wenige Passanten nach ihm um. Er ist kein Gesichtsprominenter, kein Popstar, und dennoch ist er ein äußerst erfolgreicher Musiker. Seit 1999 veröffentlichte er unter dem Künstlernamen Schiller sieben Studioalben. Für seine betont sphärische und dennoch sehr eingängige elektronische Musik gewann er sogar schon einen Echo.

Diese Woche erscheint das neuste Album "Opus“, das entgegen dem ursprünglichen Plan kein reines Instrumentalalbum geworden ist. Schuld daran ist die weltberühmte Sopranistin Anna Netrebko.

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Planänderung durch Stargäste

Die Chance, mit der russisch-österreichischen Sängerin zusammen zu arbeiten, wollte sich Schiller nicht entgehen lassen. So weben sich, wie bei den vorangegangenen Alben, auch auf manchen Stücken von "Opus“ Gesangsparts in die elektronischen Ambient-Klänge. Auch wenn Klassik immer schon einen gewissen Einfluss auf Schiller hatte, scheint sie auf dem jüngsten Album noch deutlicher durch. Stücke wie "Solveig's Song“ oder "Gymnopédie No.1“ sind Interpretationen von Rachmaninov und Edvard Grieg. Weitere Gäste wie die Pianistin Hélène Grimaud und Violinistin Diana Tishchenko verleihen der ernsthaften Auseinandersetzung mit der klassischen Musik Nachdruck.

Würde durch Klassik

Letztlich zeigt sich auch in "Opus“, wodurch sich an seiner Musik die Geister scheiden: Auf der einen Seite besitzt das Album auch auf der ganz langen Strecke einer Doppel-CD eine stark wahrnehmbare Atmosphäre. Auf der anderen Seite wirkt sie an manchen Stellen äußerst billig, weil viel zu durchschaubar mit Pathos aufgeladen.

Dass Schiller diesen Eindruck überwinden will, zeigen auf "Opus“ gerade die Klassik-Variationen auf der Bonus-CD, die deutlich abstrakter und auch spannender klingen als das bisherige Werk des Berliners. Trotzdem – für puristische Klassik-Anhänger ist "Opus“ nichts. Nur für Fans elektronischer Musik, die es mögen, wenn Trance-Rhythmen mit der Würde von Klassik bedeutungsschwanger aufgewertet werden.

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