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CD-Kritik: Die Beatsteaks rocken auf "Beatsteaks" noch immer

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Siebtes, selbstbetiteltes Album der Berliner Band  

Die Beatsteaks rocken noch immer

01.08.2014, 12:04 Uhr | Eva Fritsch

CD-Kritik: Die Beatsteaks rocken auf "Beatsteaks" noch immer. Die Beatsteaks veröffentlichen ihr siebtes Album. (Quelle: Promo Warner Music)

Die Beatsteaks veröffentlichen ihr siebtes Album. (Quelle: Promo Warner Music)

Das siebte Album der Beatsteaks also. Müde? Fehlanzeige. Die fünf Jungs um Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß sind vital wie eh und je - und beweisen einmal mehr, dass sie rocken können, in lauten und leisen Tönen. Selbstbetitelt lautet das Album schlicht "Beatsteaks" - mehr braucht es nicht, um die Fans der Gruppe auf das vorzubereiten, was sie erwartet: Rock à la Beatsteaks - nicht mehr und nicht weniger.

Sechs Studioalben und zwei Live-Alben später - darunter Erfolgsalben wie "Living Targets", "Smack Smash", "Limbo Messiah" und der Vorgänger "Boombox", der vor drei Jahren erschien - knüpfen die Beatsteaks an alte Erfolge an.

Erfolg mit Altbewährtem

Wo Beatsteaks drauf steht, ist auch Beatsteaks drin. Den treuen Fan erwartet nichts umwerfend Innovatives, keine großen Überraschungen. Die Beatsteaks bleiben bei ihrem altbewährtem Rezept: Rockige Songs, die gute Laune machen und nichts von dem Sound vermissen lassen, für den die Gruppe seit der Gründung 1995 steht. Die elf Songs der neuen Platte schlagen dennoch in verschiedene Kerben: mal herb-rockig, fast schon aggressiv, aber auch harmonisch, leicht.

Laut und dynamisch

Mit einem energischen "Good Morning" startet die neue Platte der fünf Berliner Jungs und leitet in den ersten Track des Album eins: "A Real Paradise" ist laut, rockig - wie man die Beatsteaks kennt. "DNA", der folgende Song, ist ebenfalls dynamisch und überzeugt mit dominantem Gitarren-Sound.

"Pass the Message", einem in sich stimmigen, vom Gesang getragenen Track, hört man die Spielfreude der Band nur zu gut an - ebenso wie Song Nummer vier, "Make A Wish", und "Creep Magnet", die vergleichsweise ruhig ausfallen und mit eingängigen, harmonischen Klängen zum Erfolgspotenzial des Albums beitragen.

Harmonie und Aggressivität

Die erste Single-Auskopplung des Albums "Gentleman of the Year" entpuppt sich als Ohrwurm, klingt sehr melodisch, fröhlich - und wird von einem lauten, fast schon aggressiven "Wicked Witch" abgelöst, bei dem die E-Gitarren einmal mehr im Vordergrund stehen.

Die Platte schließt mit dem Track "I Never Was" und den selbstironischen Zeilen: “I never was an astronaut – I wish I was a drummer" - ein Glück für Fans und Band, dass der Wunsch (zumindest für Drummer Thomas Götz) in Erfüllung ging. Und ebenso ein Glück, dass Thomas Götz, der 2012 nach einem schweren Sturz im Koma lag, nun wieder voll genesen zum Gelingen der Band beitragen kann.

Zum Abschied heißt es nach einer halben Stunde Beatsteaks pur "Good night!" - der (musikalische) Kreis schließt sich wieder und lässt den Hörer beglückt und voller Melodien zurück.

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