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Musik: Jamie Lidell und die Freuden der Vaterschaft

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Jamie Lidell und die Freuden der Vaterschaft

26.10.2016, 08:03 Uhr | dpa

Musik: Jamie Lidell und die Freuden der Vaterschaft. Soul hat er: Jamie Lidell.

Soul hat er: Jamie Lidell. Foto: LindseyRome. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - "Building A Beginning" singt Jamie Lidell am Anfang seines aktuellen Albums, der Opener ist zugleich Titelsong und gibt den Kurs vor: Versierter, smoother, gospeliger Soul, dargeboten von einem weißen Mann mit schwarzer Stimme.

Es ist die zugänglichste, auch bravste Platte des 43-jährigen Briten, der früher mit experimentelleren Werken zwischen Jazz, Funk, Elektro und Avantgarde-Pop auf dem Label Warp begeisterte.

Jetzt hat Lidell nach 14 Warp-Jahren die Plattenfirma gewechselt, vor allem aber hat sich seine Familiensituation geändert: "Ein totaler Neuanfang, ganz offensichtlich", sagte der Sänger und Multiinstrumentalist dem "Rolling Stone" über die Geburt seines Sohnes Julian ein knappes Jahr zuvor - daher auch der Albumtitel.

Den Großteil der Texte hat Lidells Frau geschrieben, die Künstlerin Lindsey Rome, mit der er in Tennessee lebt. "Es ist toll, so eng mit ihr zusammenzuarbeiten. Wir haben ein kleines Haus in Nashville, dort leben wir in unserer kleinen kreativen Welt." 

Nach dem Sprössling wurde ein erdiger Country-Soul-Song auf "Building A Beginning" (Jagulin/Kobalt) benannt, in dem Lidell zwar nicht ganz so euphorisch jubelt wie einst das große Vorbild Stevie Wonder über sein Töchterchen Aisha im wunderbaren "Isn't She Lovely?" - aber immerhin. Auch sonst klingt diese Platte wie der Lebenszustands-Zwischenbericht eines sehr zufriedenen Menschen, der seine Gefühle in gefällige Lieder gießt. 

Mit 14 Tracks ist "Building A Beginning" definitiv zu lang, ein Schmuse-Reggae-Stück wie "How Did I Live Before Your Love" oder manche zuckrige Ballade wäre nicht nötig gewesen. Die Band mit Leuten wie Pino Palladino (Bass), Daru Jones (Drums) oder Wilcos Pat Sansone (Keyboards) ist aber natürlich erstklassig. Und vor allem kann Lidells Stimme nichts falsch machen - sie ist schon lange eine der besten im Soul-Business.

Konzerte: 30.10. Köln (Kantine), 31.10. München (Technikum)

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