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Der Gitarrenpop von Happyness macht glücklich

27.04.2017, 17:02 Uhr | dpa

Musik: Der Gitarrenpop von Happyness macht glücklich. Happyness haben nicht nur puren Wohlklang im Programm.

Happyness haben nicht nur puren Wohlklang im Programm. Foto: Moshi Moshi/[PIAS] Cooperative. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Sind sie nun näher bei den Beatles und Kinks - oder doch eher bei Pavement, Yo La Tengo, eels und Wilco? Das sollte jeder selbst entscheiden, der das zweite Album von Happyness hört. Es macht jedenfalls - glücklich.

Schon mit seinem Debüt "Weird Little Birthday" ließ das Trio aus London vor drei Jahren aufhorchen. Da war eine junge Band, die sich an ehrenwerten Vorbildern der Sechziger- und Neunziger- oder auch Nuller-Jahre orientierte, ohne die eigenständige Linie zu vernachlässigen. Diesen Weg setzen Jon EE Allan (Gitarre, Bass, Gesang), Benji Compston (Gitarre, Gesang) and Ash Cooper (Drums) nun konsequent fort.

"Weird Little Birthday" war 2014 ein Kritiker-Erfolg und rangierte am Jahresende auf diversen Bestenlisten. Auch dem Nachfolger "Write In" (Moshi Moshi/Pias/Rough Trade) könnte das gelingen. Denn die Platte ist noch etwas kompakter und runder geraten - bei aller Abwechslung, die der Happyness-Sound zwischen zuckersüßen Britpop-Harmonien und rauem Slacker-Folkrock zu bieten hat.

Warme Balladen mit Piano, Pedal-Steel-Gitarre und verträumtem Gesang wie "The Reel Starts Again" oder "Through Window" werden konterkariert von feinstem Indie-Gitarrengequengel auf dem nur scheinbar monotonen "Uptrend/Style Raids" oder "Bigger Glass Less Full". Hier wenden sich die drei Briten vom puren Wohlklang ab und lassen ihre Tracks auch mal im Feedback ausfransen.

Mit "Victor Lazarro's Heart" und "Tunnel Vision On Your Part" schließlich gelingt ihnen ein zarter und doch muskulöser Gitarrenpop eher britischer Prägung. "The C Is A B A G" klingt fast schon jazzig und auf unangestrengte Weise experimentell wie ein sehr guter Song von Wilcos Jeff Tweedy.

"Das Album kostete uns gerade mal 500 britische Pfund, die wir hauptsächlich für eine 8-Track-Bandmaschine und einen Luftentfeuchter für unser Studio ausgaben", erzählt Allan. Wer weiß, ob "Write In" nun wirklich so billig produziert wurde (man hört es den zehn Liedern jedenfalls nicht an) - das Zitat unterstreicht letztlich nur die sympathische Lässigkeit, mit der Happyness an ihre Karriere herangehen. Tolles Album!

Konzerte im Mai: 6.5. Nyon/Schweiz, 8.5. Wien, 9.5. Berlin, 10.5. Hamburg

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