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Musik: Youn Sun Nah will raus aus der Jazz-Nische

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Youn Sun Nah will raus aus der Jazz-Nische

01.06.2017, 11:06 Uhr | dpa

Musik: Youn Sun Nah will raus aus der Jazz-Nische. Youn Sun Nah orientiert sich neu.

Youn Sun Nah orientiert sich neu. Foto: Jens Kalaene. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ihre 47 Lebensjahre sieht man der Koreanerin Youn Sun Nah nicht an, und ihre schöne Stimme ist sowieso alterslos. Damit singt sie sich auf dem neuen Album durch ein Repertoire, das ihr den Durchbruch auch jenseits beengter Jazz-Zirkel bringen soll.

"She Moves On" folgt auf die beiden Platten "Same Girl" und "Lento", die sich nach Angaben ihres deutschen Labels ACT europaweit zusammen gut 150 000 Mal verkauften. Jetzt soll es noch weiter aufwärts gehen - manche munkeln bereits vom Einstieg in die Norah-Jones-Liga. Die stilistische Mixtur ist der von Amerikas erfolgreichster Jazz-Vokalistin nicht ganz unähnlich - mit einem gepflegten, gut zugänglichen Crossover-Sound inklusive Pop, Folk, Latin und Blues.

Zwei eigenen Liedern zu Beginn ("Traveller") und am Ende des Albums ("Evening Star") stehen neun Fremdkompositionen und Coverversionen gegenüber, darunter Songs von Lou Reed, Paul Simon und Joni Mitchell. Youn Sun Nah interpretiert diese Stücke voller Feingefühl und Hingabe, auch wenn man sich hier und da etwas mehr Improvisation und Kratzbürstigkeit hätte vorstellen können. Aber das ist wohl eher nicht die Sache dieser zarten, fast schüchtern wirkenden Asiatin.

ACT, das gerade sein 25-jähriges Bestehen feiert, hat seinem Star in spe ein hochkarätiges Ensemble zur Seite gestellt, mit dem Bassisten Brad Jones, Keyboarder Jamie Saft, Schlagzeuger Dan Rieser und vor allem dem Über-Gitarristen Marc Ribot. Der wächst im Jimi-Hendrix-Song "Drifting" über sich hinaus - und reißt mit seiner wunderbar wilden Performance Youn Sun Nah noch einmal mit. Hervorzuheben sind auch die tollen Interpretationen der Traditionals "Black Is The Colour Of My True Love's Hair" und "A Sailor's Life" - beides echte Kabinettstückchen des Jazz-Gesangs.

Die Koreanerin hat während der vergangenen Erfolgsjahre viele Preise eingesammelt - in ihrer Heimat, der Wahlheimat Frankreich und in Deutschland mit dem Echo als bester Jazz-Sängerin und und zwei German Jazz Gold Awards. Es spricht viel dafür, dass es so weitergeht.

Konzerte 2017/18: 02.06.17 Hamburg, Elbjazz Festival, Elbphilharmonie; 20.04.18 Berlin, Kammermusiksaal; 22.04.18 Dortmund, Konzerthaus; 23.04.18 Frankfurt/Main, JazzNights, Alte Oper; 25.04.18 Hamburg, JazzNights, Elbphilharmonie; 27.04.18 München, JazzNights, Prinzregententheater; 28.04.18 Düsseldorf, JazzNights, Tonhalle; 29.04.18 Baden-Baden, JazzNights, Festspielhaus

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