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Musik: Kevin Morby meidet den Folkrock-Mainstream

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Kevin Morby meidet den Folkrock-Mainstream

29.06.2017, 09:58 Uhr | dpa

Musik: Kevin Morby meidet den Folkrock-Mainstream. Der doppelte Kevin: Wiederholen aber mag sich Morby auf seinem neuen Album "City Music" nicht.

Der doppelte Kevin: Wiederholen aber mag sich Morby auf seinem neuen Album "City Music" nicht. Foto: Adarsha Benjamin. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der junge US-Singer-Songwriter Kevin Morby bekennt sich mit sympathischer Offenheit dazu, in der Rock-Historie zu wildern. Dass er Fan von Bob Dylan und Leonard Cohen ist, konnte man seinem dritten Album "Singing Saw" vor einem Jahr anhören.

Toll war das folkig-gospelige Werk trotzdem (oder gerade deswegen). Der mit Spannung erwartete Nachfolger "City Music" (Dead Oceans/Cargo) bezieht seine Inspirationen nun weniger aus der ländlichen Idylle, sondern aus der urbanen Wuseligkeit - daher auch der Albumtitel. Und so standen diesmal eher Lou Reed, Tom Verlaine oder The Ramones (denen Morby das punkige "1234" widmet) Pate bei dieser deutlich raueren, wieder sehr lässigen Songsammlung.

Natürlich enthält auch die neue Platte einige schöne Gitarre/Piano-Balladen (der ausgedehnte Opener "Come To Me Now", "Dry Your Eyes", "Night Time"), in denen der 29-jährige Morby mit seiner nasalen Stimme stark an "His Bobness" erinnert. Aber insgesamt wirkt manches Lied dann doch etwas weniger auskomponiert, zerschossener, schrammeliger, als man das nach dem enorm reifen Vorgänger erwartet hätte.

Das muss nichts Schlechtes sein (der Titelsong, "Tin Can" und "Caught in My Eye" sind drei der stärksten Morby-Tracks überhaupt). Man sollte von "City Music" aber eben nur nicht erwarten, dass es ihm hier um eine nahtlose Fortsetzung des bisher eingeschlagenen Weges geht.

Der Sänger/Gitarrist aus Kansas City nimmt sich offensichtlich die Freiheit, ganz indie-mäßig den Mainstream zu meiden und seinen Welterfolg noch etwas hinauszuzögern. Denn dass er ein Großer des Folkrock werden kann, dürfte bei Kevin Morby doch ausgemachte Sache sein. Vielleicht wird er am Ende ja auch der neue Beck.  

Konzerte in Deutschland: 29.6. Hamburg, 2.7. Berlin, 3.7. Frankfurt/Main

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