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Dee Dee Bridgewater: Es begann in Memphis

04.10.2017, 12:02 Uhr | dpa

Musik - Dee Dee Bridgewater: Es begann in Memphis. Dee Dee Bridgewater hat eine Reise in die Vergangenheit gemacht.

Dee Dee Bridgewater hat eine Reise in die Vergangenheit gemacht. Foto: Mark Higashino. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Sie könnte das Telefonbuch von Memphis/Tennessee heruntersingen - es würde sich ebenfalls toll anhören. Doch noch schöner ist es, wenn Dee Dee Bridgewater sich nun erstmals intensiv der klassischen Lieder des Memphis-Soul annimmt.

"Memphis...Yes I'm Ready" (Okeh/Sony) heißt das neue Album der 1950 als Denise Garrett geborenen, mehrfach Grammy-dekorierten, längst legendären Jazz-Sängerin. Und wie der Titel schon andeutet, ist es eine Art Heimkehr für die 67-Jährige.

In ihrer Geburtsstadt, genauer gesagt den historischen Royal Studios von Memphis, frönt sie dem Südstaaten-Soul und Blues der 60er und 70er Jahre. Berühmte Lieder für oder von B. B. King, Otis Redding, Al Green, The Staple Singers, Carla Thomas und Ann Peebles interpretiert Bridgewater voller Euphorie mit ihrer enorm kraftvollen Stimme.

Einst zollte sie Kurt Weill, Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Horace Silver und Duke Ellington Tribut, stets im Jazz-Sektor, aber auch ihren afrikanischen Roots ("Red Earth" von 2007) und der Musikmetropole New Orleans ("Dee Dee's Feathers" von 2015). Nun also erfasst sie mit all ihrer Erfahrung und sängerischen Intuition die erdigen Soul-Songs jener Zeit, als sie noch eine eine junge Frau ganz am Anfang ihrer Karriere war und sich Memphis zum Zentrum der populären schwarzen Musik entwickelte.

"Es ist magisch, in den Royal Studios von Memphis zu arbeiten", sagt Dee Dee Bridgewater. "Es gibt soviel Musikgeschichte, die hier aufgenommen wurde." Willie Mitchell war seinerzeit der angesagte Produzent schlechthin - sein Sohn Lawrence "Boo" Mitchell saß jetzt als Co-Produzent an den Reglern.

Wenn die begnadete Vokalistin Bridgewater nun also Soul-Klassiker wie "B.A.B.Y.", "Try A Little Tenderness" oder "Can't Stand The Rain" singt, wenn dazu satte Bläsersätze und jazzige Piano-Parts erklingen, ist das wie eine Zeitreise. Für sie selbst, und für den beeindruckten Hörer. Mit ihrem "Memphis"-Programm tritt Dee Dee Bridgewater am 30. Oktober in der Philharmonie Essen und am 1. November beim Festival Jazznojazz in Zürich auf. 

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