12.11.2012, 18:24 Uhr | dpa
Mannheim (dpa) - Der Rechtsstreit zwischen der Sängerin Julia Neigel (46) und den Mitgliedern ihrer ehemaligen Band geht in eine neue Runde. Neigel kämpft darum, als Urheberin etlicher ihrer Lieder anerkannt und bezahlt zu werden.
Der Anwalt der Sängerin kündigte an, gegen das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 5. Oktober Berufung einzulegen. Die Richter hatten Neigels Ansinnen zurückgewiesen. Zwar sei durchaus glaubhaft, dass sie die Lieder komponiert oder mitgeschrieben habe, sie könne aber nicht nachweisen, dass die Einträge der Urheberrechte durch ihre ehemaligen Bandmitglieder bei der Verwertungsgesellschaft Gema falsch seien.
In einem am Montag veröffentlichten Schreiben warf Anwalt Jens Schippmann dem Landgericht "eine Häufung schwerwiegender formeller und materieller Rechtsfehler" vor. Wenn Neigel die Lieder komponiert habe, müsse dies auch anerkannt werden. Er gehe davon aus, dass das Urteil des Landgerichts "letztlich keinen Bestand haben kann".
Quelle: dpa
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