Whitney Houston
"I´m Every Woman"- Musik-Legende wäre 50 geworden09.08.2013, 10:00 Uhr | sjg, t-online.de
Ihre Musik machte sich unvergesslich- Whitney Houston wäre heute 50 Jahre geworden (Quelle: picture-alliance--Jazzarchiv)
Sie war eine Legende. Wenn sie zum Singen ansetzte, knisterte die Luft und ganze Stadien fielen in Schweigen. Ihre Stimme war Perfektion über drei Oktaven. Am 9. August hätte die Sängerin Whitney Houston ihren 50. Geburtstag gefeiert.
Ihr Tod ließ die Welt die Luft anhalten. Einen Tag vor den "Grammy -Awards" wurde Whitney Houston am 11. Februar 2012 tot in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills gefunden. Dabei wollte sie doch gerade bei der Verleihung beweisen, dass sie auf dem Weg der Besserung ist.
Niemand hätte sich in den Achtzigern vorstellen können, wie fatal der Absturz Houstons sein würde. Denn ihre Karriere schien wie aus dem Bilderbuch: Geboren wurde Whitney Elizabeth Houston am 9. August 1963 in Newark bei New York. Ihre Mutter, Cissy, war "Backround"-Sängerin für Elvis Presley und ihre Patentante die berühmte Sängerin Aretha Franklin. Mit 14 konnte Whitney schon ihre eigene kleine Plattenaufnahme vorweisen, sang mit der Mutter in Nachtclubs und kam als eine der ersten Dunkelhäutigen auf das Cover des Magazins "Seventeen".
Ihr Debütalbum "Whitney Houston" mit den Songs "Greatest Love Of All" und "Saving All My Love for You" machte sie über Nacht zum Megastar und sie erhielt ihren ersten "Grammy" als beste Popsängerin. Es war das bisher erfolgreichste Debüt, dass einer Künstlerin jemals gelang. Auch ihr zweites Album "Whitney" schlug ein wie eine Bombe - es regnete Gold und Platin auf die Sängerin.
Whitney Houston schrieb Geschichte. Nicht nur mit ihrem Rekord von sieben Nummer Eins Hits in Folge, sondern auch mit dem Song "One Moment In Time", dem offiziellen Titel der Olympischen Spiele 1988. Mit ihrem Auftritt in "The Bodyguard" an der Seite von Kevin Costner und dem dazugehörigen Stück "I will Always Love You" machte sie sich zur unangefochtenen Balladenkönigin.
Auf dem Zenit ihrer Karriere machte Houston einen entscheidenden Fehler- sie heiratete Bobby Brown. Brown schlug und betrog seine Frau, trotz der gemeinsamen Tochter Bobbi Christina, die 1993 geboren wurde. Die Ehe wurde zum Skandal. Brown, bei dem immer wieder Drogen gefunden wurden, führte auch seine Frau zum Rauschgiftmissbrauch. Die Ehe wurde schließlich geschieden- Brown ging, doch die Drogen in Houstons Leben blieben trotz zahlreicher Therapien.
Ein ständiges Auf und Ab begann. Auf eine erfolgreiche Platte folgte ein Absturz. Zehn Jahre nach ihrer letzten Welttournee begann im Dezember 2009 ihre Tour. Doch Houstons brüchige Stimme kam kaum an ihr einstiges Niveau heran und sorgte für Enttäuschung bei Fans und Kritikern. Ein erneuter Drogenentzug folgte.
Obwohl ihre Geschichte längst bekannt war, traf die Todesnachricht doch alle unvorbereitet. Houston starb alleine. Ertrunken in der Badewanne des "Beverly-Hilton" Hotel. Vermutlich trugen der jahrelange Kokainkonsum und ein Herzproblem zum einsamen Tod der Sängerin bei. Vor dem Hotel versammelten sich danach lange Zeit Fans und legten Rosen für die Diva nieder. Ihr bekanntester Song war überall zu hören und zu lesen: "Whitney, We Will Always Love You!"
09.08.2013, 10:00 Uhr | sjg, t-online.de
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