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Jan Delay: "Fremdenfeindlichkeit ist Volksmeinung geworden"

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"Fremdenfeindlichkeit ist Volksmeinung geworden"  

Jan Delay fürchtet weiteres Erstarken rechtsextremer Kräfte

20.08.2016, 10:47 Uhr | AFP

Jan Delay: "Fremdenfeindlichkeit ist Volksmeinung geworden". Jan Delay fürchtet rechtes Biedermänner-Gedankengut. (Quelle: imago/future image)

Jan Delay fürchtet rechtes Biedermänner-Gedankengut. (Quelle: imago/future image)

Der deutsche Musiker Jan Delay befürchtet ein weiteres Erstarken von rechtsextremen Kräften in Deutschland und Europa.

Er sei "erschrocken über den großen Prozentsatz von Leuten, die sich jetzt ganz ungeniert in der rechten Ecke aufhalten", sagte der Hip-Hop-Musiker im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es sei besonders befremdlich, dass es zunehmend auch Menschen aus dem bürgerlichen Lager seien, die mit rechtem Gedankengut sympathisierten.

"Rechte hetzen jetzt ganz offen"

Früher war der Gegner für Delay klar: "Das waren irgendwelche Skinhead-Nazis in Ostdeutschland. Jetzt sind es die Biedermänner, die 'Das wird man ja mal sagen dürfen'-Deutschen". Neu sei auch, dass "die Rechten jetzt ganz offen hetzen, mit ihrem Namen".

Angst vor wachsender Radikalität

Er sei besorgt, dass eine derartige Gesinnung weiter um sich greife und normal werde. "Fremdenfeindlichkeit ist eine Volksmeinung geworden. Wenn wir nicht sehr aufpassen und als Gemeinschaft dagegen vorgehen, dann schaukelt sich die Radikalität weiter hoch", warnte der Sänger der Band "Beginner".

Mehr rechtsextreme Musikveranstaltungen

Auch im Bereich der Musikveranstaltungen gibt es einem Bericht der "Welt" zufolge einen Rechtsruck: Im ersten Halbjahr 2016 habe es bundesweit bereits 98 Rechtsrock-Konzerte, Liederabende und Parteiveranstaltungen mit Auftritten von Musikern der rechtsextremen Szene gegeben.

Trend hält an

Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr deuten darauf hin, dass ein Trend anhalte, den das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) im Juni in einer Mitteilung attestiert hatte. Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen hatte demnach im vergangenen Jahr mit insgesamt 199 Auftritten ein Vier-Jahres-Hoch erreicht.

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