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ARD-Sender boykottieren Pink Floyd-Rockstar Roger Waters

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Wegen Antisemitismus-Vorwürfen  

ARD-Sender verzichten auf Konzerte von Roger Waters

29.11.2017, 13:21 Uhr | rix, t-online.de, dpa

ARD-Sender boykottieren Pink Floyd-Rockstar Roger Waters. Roger Waters: Der Pink-Floyd-Star hat Ärger mit der ARD. (Quelle: imago)

Roger Waters: Der Pink-Floyd-Star hat Ärger mit der ARD. (Quelle: imago)

Mit Pink Floyd hat Roger Waters Musikgeschichte geschrieben. Doch nach Antisemitismus-Vorwürfen gegen den Rockstar verzichtet die ARD darauf, seine Konzerte zu präsentieren. "Absolut lächerlich", findet Konzertveranstalter Marek Lieberberg.

Im Sommer 2018 soll Pink-Floyd-Star Roger Waters in Deutschland auftreten. Doch mehrere ARD-Sender verzichten auf eine Präsentation der Konzerte. Die Auftritte am 1. und 2. Juni 2018 in Berlin würden somit nicht mehr von den RBB-Wellen Antenne Brandenburg und radioBerlin 88,8 präsentiert werden.

Damit reagiert der Sender auf die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den 74-Jährigen und setzt damit auch ein Zeichen gegen die Boykott-Aufrufe des Sängers zu Israel-Auftritten anderer Künstler. "Hier klar Position zu beziehen, ist für den RBB ein wichtiges Signal auch an die jüdischen Gemeinden in Berlin und Brandenburg", erklärte Intendantin Patricia Schlesinger.

Der Künstler hat mehrfach zum Boykott Israels aufgerufen und auf Konzerten Ballons in Schweineform mit dem Davidstern aufsteigen lassen. Roger Waters gilt als Unterstützer der BDS-Bewegung. Die internationale Bewegung setzt sich für Sanktionen und einen Boykott Israels wegen der Palästinenserpolitik ein.

"Absolut lächerlich"

Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat das Verhalten der ARD-Sender in einem Interview mit dem "Mannheimer Morgen" als "absolut lächerlich" bezeichnet. Roger Waters habe zwar eine bedenkliche private Meinung zu Israel. Er sei offen Mitglied einer Boykottbewegung, die Lieberberg ablehne. "Aber ich kann und will ihm sein Recht auf Meinungsfreiheit nicht bestreiten", so der Musikmanager, dessen Eltern Holocaust-Überlebende sind.

"Wenn die Öffentlich-Rechtlichen einen Beitrag leisten möchten, fände ich es beispielhaft, wenn vor allen Beiträgen über Luther oder Wagner-Aufführungen auf die teilweise blutrünstigen antisemitischen Theorien dieser Herrn hingewiesen würde. Da gäbe es wirklich Nachholbedarf." Demgegenüber sei sein künstlerisches Werk weder antisemitisch oder anti-jüdisch, sagte Lieberberg. "Der Kanon von Roger Waters und Pink Floyd ist und bleibt genial."

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