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Neues Kinderbuch mit Paul Plantschnase

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Franziska van Almsick  

Neues Kinderbuch mit Paul Plantschnase

15.07.2009, 15:59 Uhr | Jörg Runde

Franziska van Almsick schreibt weiter Kinderbücher. (Foto: ddp) Über 20 Jahre lang drehte sich für Franziska van Almsick alles um ihre Schwimmkarriere. Heute hat sich der Fokus etwas in Richtung Muttersein verschoben - van Almsick schreibt sogar Kinderbücher. Ihr erster Versuch mit "Paul Plantschnase am Meer" war ein voller Erfolg, das Buch landete sogar auf Platz sieben der "Spiegel"-Bestseller-Listen. Wie es mit ihrer Autorenkarriere weitergeht, erzählt Franziska van Almsick im Interview.

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t-online.de: Sie haben ein Buch geschrieben mit dem Titel „Paul Plantschnase am Meer“. Jetzt ist der kleine Paul ja inzwischen etwas älter geworden. Können die Kinder schon bald mit einer Fortsetzung rechnen?

Van Almsick: "Da bin ich tatsächlich bereits dran. Ich habe viele Ideen und bin gerade dabei das neue Buch zu entwickeln. Um was es genau geht, darf ich aber noch nicht sagen. Zum Jahresende soll es fertig sein."

t-online.de: War die Geburt ihres Sohnes die Initialzündung für die Entstehung des Buchs?

Van Almsick: Ich setze mich dafür ein, dass jeder möglichst früh und gut schwimmen lernt. Und es ist so, dass mich immer wieder Leute fragen, ob ich nicht einmal einen Tipp habe. Ich kann nicht mal ins öffentliche Freibad gehen, ohne dass mich jemand deswegen anspricht. So entstand die Idee für das Buch. Die Geschichte und die Tipps hatte ich eigentlich immer im Kopf. Als ich dann selber Mutter wurde, habe ich es einfach mal runter geschrieben.

t-online.de: Wie ist die Resonanz?

Van Almsick: Der Herder-Verlag plant langfristig eine ganze Serie von und mit Paul Plantschnase, das ist doch kein schlechtes Zeichen! In der "Spiegel"-Bestsellerliste für Kinder stehen wir auf Platz sieben. Das freut mich schon, dass es so gut angekommen ist. Es geht aber in erster Linie um eine Botschaft. Es ging nicht darum, dass ich Kinderbuchautorin bin. Das bin ich auch nicht. Mir ging es darum, die Kinder ans Wasser heranzuführen und ihnen die Wichtigkeit des Schwimmens nahe zu bringen.

t-online.de: Sie meinen auch die vielen Facetten der Sportart?

Van Almsick: Ja, aber in erster Linie ist Schwimmen einfach auch wichtig, um in manchen Situationen zu überleben. Aber natürlich sehe ich auch immer den Gesundheitsaspekt. Schwimmen kann man immer, auch mit Bandscheibenvorfall oder anderen Gelenkerkrankungen. Nicht umsonst gehen so viele alte Menschen schwimmen, weil es ihnen gut tut. In den Schwimmbädern geht es hoch her, man findet oft keinen Platz.

t-online.de: Gehen Sie eigentlich manchmal ins Freibad?

Van Almsick: Ja, bevor es offiziell geöffnet ist. Ich habe einen guten Draht zum Heidelberger Bäderamt. Die lassen mich schon mal früher rein. Aber bei den Temperaturen machen die ja schon um acht Uhr auf. Da müsste ich ja um 6 Uhr vor dem Schwimmbad stehen. Ich gehe wirklich nur noch selten schwimmen. Es gibt mittlerweile andere Dinge.

t-online.de: Ihren Sohn Don Hugo zum Beispiel. Nehmen Sie ihn eigentlich schon mit ins Bad?

Van Almsick: Mit dem gehe ich eigentlich eher im Urlaub ins Wasser.

t-online.de: Beruflich sehen Sie sich nicht als Autorin. Als was sehen Sie sich denn?

Van Almsick: Ich genieße es sehr, so viele verschiedene Dinge machen zu können. Ich gebe mir Mühe Sachen zu machen, die zu mir passen. Das werde ich in Zukunft so beibehalten. Es sind viele verschiedene Projekte und Termine. Jetzt kommt die Schwimm-WM in Rom, da bin ich als Expertin für die ARD im Einsatz. Dann rückt wieder eine Woche mein Kind in den Mittelpunkt, dann schreibe ich wieder am Buch und irgendwann bin ich dann für die Sporthilfe unterwegs. Es ist schön, dass ich mich sehr vielseitig ausleben kann.

t-online.de: Haben Sie sich das schon während der Karriere so ausgemalt?

Van Almsick: Zu der Zeit hatte ich ganz andere Vorstellungen. Ich dachte, irgendwann habe ich mal einen Job und dann kommt der Alltag und dann auch Familie und Kind. Ich habe jetzt aber nicht einen sondern mehrere Jobs. Ins Schleudern komme ich deshalb auch, wenn ich Anträge ausfüllen muss, in denen man seinen Beruf angeben muss. Dann sitze ich immer da und frage mich, was ist eigentlich mein Beruf. Ich bin keine Buchautorin, ich bin aber auch keine Moderatorin, nur weil ich ab und zu mal als Experte im Fernsehen bin. Aber ich genieße das sehr, so vielseitig unterwegs zu sein. Es hat alles irgendwie mit dem zu tun, was ich früher gemacht habe. Und es sind genau die Dinge, die ich kann und bei denen ich mich wohl fühle.

t-online.de: Das Ehrenamt als Vizepräsidentin der Deutschen Sporthilfe gefällt Ihnen?

Van Almsick: Ja absolut. Das ist ja eine sehr gute Sache. Dabei zu helfen, Geld für Sportler aufzutreiben. Als ich das Amt übernommen habe, hatte ich zum zweiten Mal das Gefühl, für andere Verantwortung zu nehmen. In meinem Leben hatte sich immer alles um mich gedreht. Dann bin ich Mutter geworden und mein Bewusstsein hat sich verändert. Und bei der Übernahme des Amtes wusste ich auch, dass mache ich nicht für mich, da stelle ich mich voll und ganz in den Dienst der 3800 geförderten Athleten. Die können ein gewichtiges Wort aus Sportlersicht gebrauchen. Es gibt viele in der Sporthilfe, die sich in der Wirtschaft auskennen. Da ist die Sportlerperspektive sicherlich sinnvoll.

t-online.de: Nach großem Aufwand hört sich die Funktion ja nicht unbedingt an.

Van Almsick: Einige Tage im Jahr hieß es im Vorfeld, wenn es hoch kommt. Mittlerweile fühlt es sich fast wie ein „Full-Time“ Job an. Es gibt Vorstandssitzungen, die schon mal sechs Stunden dauern. Und das eine oder andere Wirtschaftsgespräch ist auch noch dabei, von den internen Abstimmungen und Konzeptionen gar nicht zu sprechen. Aber ich mache es trotz allem sehr gerne.

t-online.de: Gibt Ihnen ihr Lebenspartner in diesen Bereichen wichtige Tipps?

Van Almsick: Auf jeden Fall. Wir diskutieren viel. Das ist aber normal. Wenn man eine gute Beziehung führt, dann unterstützt man sich natürlich. Und er ist ja nun auch kein verrückter Teenager sondern ein gestandener Mann, der viel erreicht hat im Leben. Davon profitiere ich natürlich auch.

t-online.de: Ist die Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren vielen Möglichkeiten ein ideales Wirkungsfeld für Sie?

Van Almsick: Ich finde sehr bemerkenswert, wie sehr diese Region zusammen hält. Die Firmen funktionieren als Netzwerk untereinander und profitieren demnach auch alle davon. In Berlin gibt es so etwas nicht. Da sind solche Dinge egal. In Berlin habe ich weniger Leidenschaft für die Stadt oder die Region erlebt. Hier kommen die Leute alle zusammen und halten auch mehr zusammen. Dadurch habe ich auch viele Leute kennen gelernt, die mir bei meinen Aufgaben weiterhelfen.

t-online.de: War der Abschied aus Berlin schwer für Sie?

Van Almsick: Wenn man eine Stadt verlässt in der man 26 Jahre gelebt hat, ist ein Weggang immer schwierig. Ich habe mir hier aber einen tollen Freundeskreis aufgebaut und fühle mich sehr wohl.

t-online.de: Aber Berlin wird die Stadt ihres Herzens bleiben?

Van Almsick: Ich bin in Heidelberg zu Hause. Mein Sohn ist hier geboren, meine Familie lebt hier, das ist meine Heimat. Ich freue mich immer, wenn ich von Reisen zurückkomme und in diese wunderschöne Stadt hineinfahre. Mein Kiez ist jetzt der Stadtteil Neuenheim. Aber ich bin Berlinerin und werde es auch immer bleiben.

t-online.de: Stichwort Familie. An Heiraten denken Sie nicht?

Van Almsick: Die Frage stellt im Moment irgendwie jeder, das muss am schönen Wetter liegen. Darüber nachgedacht habe ich schon viel. Aber ich habe noch nicht geheiratet und auch noch keinen Termin, den ich Ihnen nennen könnte.



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