27.05.2013, 09:30 Uhr | Nibo, t-online.de
Seit 26 Jahren spielt sie die fürsorgliche Anna Ziegler im ARD-Serien-Dauerbrenner "Lindenstraße" und führt dort ihre kinderreiche Familie durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Jetzt enthüllt Schauspielerin Irene Fischer gegenüber der "Bild"-Zeitung ihr ganz persönliches Schicksal: Die 53-Jährige erzählt im Interview, sie leide unter Depressionen. Schlimmer Nebeneffekt der Krankheit: "Ich konnte nicht schlafen. Fünf Jahre lang."
Auslöser für ihre Depression sei eine Brustkrebserkrankung vor fünf Jahren gewesen, berichtet die Schauspielerin. "Im Zuge der Behandlung wurde ich operiert. Eines der Narkosemittel kann Depressionen auslösen."
Genau das sei bei ihr eingetreten, sie habe jedoch zu Beginn nichts davon gemerkt. Sie habe einfach nicht mehr schlafen können, so Fischer weiter. "Maximal drei Stunden am Stück. Die Hölle. Wenn du nicht schlafen kannst, dann drehen sich die Gedanken permanent im Kreis. Es ist furchtbar, nicht abschalten zu können."
Bis sie auf die Idee kam, dass es sich bei ihrer Schlaflosigkeit um die Symptome einer Depression handeln könnte, habe sie viele gutgemeinte Ratschläge von Freunden befolgt. Sie habe keinen Alkohol und keinen Kaffee mehr getrunken und viel Yoga gemacht. "Ich hatte sogar jemanden, der untersucht hat, ob ich auf einer Wasserader wohne." Und obwohl sie an so etwas nicht glaube, habe sie auch das versucht. "Ich wollte ja einfach nur schlafen."
Bei der Idee, einfach regelmäßig Schlaftabletten einzunehmen, habe ihr Hausarzt gestreikt. "Er wollte mir keine verschreiben, wegen Suchtgefahr. Da dachte ich: Egal, dann besorge ich mir irgendein Zeug im Internet. " Ein Freund riet ihr dann, es einmal in der Psychiatrie zu versuchen.
Ein Schritt, der der Schauspielerin alles andere als leicht fiel. "Ich bin glücklich. Ich habe Kinder, Enkelkinder, einen der schönsten Berufe der Welt. Depressionen wären mir nie in den Sinn gekommen." Doch dann hätten Tests tatsächlich ergeben, dass das Narkosemittel chemische Reaktionen in ihrem Gehirn verändert habe. "Ich bekam ein Antidepressivum - und konnte endlich schlafen."
Jetzt den Schritt in die Öffentlichkeit getan zu haben begründet Irene Fischer folgendermaßen: "Seit Januar bin ich Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die sich für Menschen mit Behinderungen und chronische Krankheiten einsetzt. Meine Botschaft ist: Auch mit Depressionen kann man ein erfülltes Leben führen."
27.05.2013, 09:30 Uhr | Nibo, t-online.de
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