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Kerkeling über Schenk: "Schlagfertig und subtil: Heinz, du warst fantastisch"

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Kerkeling über Schenk  

"Schlagfertig und subtil: Heinz, du warst fantastisch"

02.05.2014, 17:44 Uhr | t-online.de, dpa

Kerkeling über Schenk: "Schlagfertig und subtil: Heinz, du warst fantastisch". Showmaster Hape Kerkeling trauert um TV-Legende Heinz Schenk.  (Quelle: imago)

Showmaster Hape Kerkeling trauert um TV-Legende Heinz Schenk. (Quelle: imago)

Nach dem Tod der TV-Legende Heinz Schenk hat sich auch Komiker Hape Kerkeling traurig gezeigt. "Mit Heinz Schenk verlässt einer unserer letzten großen Volksschauspieler und Conférenciers die Lebensbühne", brachte der 49-Jährige seine Bestürzung zum Ausdruck. Schenk war in der Nacht zum Donnerstag mit 89 Jahren verstorben.

"Seine Schlagfertigkeit und sein subtiler Witz haben unser Leben bereichert. Heinz, du warst fantastisch", fügte Kerkerling hinzu. Zusammen mit Schenk drehte Kerkeling die 1993 im Kino gestartete Komödie "Kein Pardon", in der der Moderator sehr selbstironisch einen eitel-fiesen Showmaster darstellte und das bundesrepublikanische Fernsehgeschäft auf die Schippe nahm.

"Witzischkeit kennt keine Grenzen"

In dem Film mimte Kerkeling den aus dem Ruhrpott stammenden Peter Schlönzke, der in den 60er Jahren mit der Show "Witzischkeit kennt keine Grenzen" aufwächst, die in ihrer Beschränktheit Parallelen zum bundesdeutschen Alltag aufweist.

Noch 20 Jahre später ist Peters Lieblingsshow, moderiert von Heinz Wäscher (Heinz Schenk), auf Sendung. Als Schlönzke per Zufall hinter die Kulissen der Veranstaltung gerät, kommt es zum Eklat: Der Volksheld Wäscher entpuppt sich als seniler Busengrapscher.

Kultstatus erlangt

Peter ist so entsetzt, dass er dem vormals verehrten Moderator vor laufender Kamera die Meinung sagt. Der Regisseur rauft sich die Haare, doch die Wahrheit wird zum Erfolg. Peter Schlönzke wird Wäschers Nachfolger. Allerdings nur, um ein Jahr später dieselben Sprüche zu klopfen wie sein entthrontes Vorbild.

"Kein Pardon" kam damals auf etwa 560.000 Besucher. Heute genießt der Film, nicht zuletzt wegen Heinz Schenk, bei Millionen Menschen Kultstatus und ist auch via Internet-Clips bei jungen Leuten ein Hit.

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