Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars & Royals >

Film - Cannes: Provokatives Vergewaltigungsdrama mit Huppert

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Film  

Cannes: Provokatives Vergewaltigungsdrama mit Huppert

21.05.2016, 14:22 Uhr | dpa

Film - Cannes: Provokatives Vergewaltigungsdrama mit Huppert. Isabelle Huppert beim Filmfest in Cannes.

Isabelle Huppert beim Filmfest in Cannes. Foto: Julien Warnand. (Quelle: dpa)

Cannes (dpa) - Ein provokatives Vergewaltigungsdrama ist am Samstag beim Filmfest Cannes als einer der letzten Beiträge in den Wettbewerb gestartet. In der Hauptrolle von "Elle" ist Isabelle Huppert zu sehen.

Sie spielt Michèle, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die Zuhause von einem Unbekannten vergewaltigt wird. Sie schaltet aber nicht die Polizei ein. Stattdessen entwickelt sich eine Beziehung aus Lust, Gewalt und Kontrollverlust. Regie führte der Niederländer Paul Verhoeven (77, "Basic Instinct", "RoboCop").

"Der Film ist voll von Doppeldeutigkeiten", sagte die 63-jährige Huppert ("Liebe", "Die Klavierspielerin") vor der Premiere am Abend. So gehe es nicht nur um moralische Fragen. "Sie (Michèle) weigert sich, ein Opfer zu sein. (...) Das ist ihre Intuition." Die Hauptfigur lasse sich nicht zerstören.

Huppert betonte, der Film erzähle nur die Geschichte dieser einen Frau und solle nicht als generelles Statement verstanden werden. "Elle" ist eine deutsch-französisch-belgische Koproduktion. In einer Nebenrolle ist der Deutsche Christian Berkel zu sehen.

Auch bei dem Iraner Asghar Farhadi, der für "Nader und Simin - eine Trennung" den Oscar gewann, geht es um den Umgang mit einer gewalttätigen Attacke. In "Forushande (The Salesman)" wird Rana ebenfalls Zuhause von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt.

Auch sie will nicht zur Polizei gehen, aus Angst und Scham, ihr Gesicht und ihre Würde zu verlieren. Da der Täter bei seiner Flucht jedoch verschiedene Gegenstände liegengelassen hat, versucht Ranas Mann Emad, ihn zu finden.

Einmal mehr entfaltet Farhardi eine Geschichte um Schuld und Vergebung. Sein Werk entwickelt dabei Parallelen zu dem Theaterstück "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller, das die Hauptdarsteller im Film abends aufführen.

Anders als bei "Nader und Simin" gelingt es Fahrhadi allerdings nicht, eine vielschichtige Geschichte zu erzählen, die über die offensichtlichen Ereignisse hinausgeht. Stattdessen lässt der Regisseur dieses Mal mit "Forushande" zu viele Fragen offen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
MagentaMobil Start L bereits für 14,95 €* pro 4 Wochen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017