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Shia LaBeouf: "Mein Vater gab mir meinen ersten Joint mit elf oder zwölf"

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Shia LaBeouf über Drogen  

"Mein Vater gab mir meinen ersten Joint mit elf oder zwölf"

07.09.2016, 12:33 Uhr | t-online.de

Shia LaBeouf: "Mein Vater gab mir meinen ersten Joint mit elf oder zwölf". Shia LaBeouf spielt in seinem aktuellen Film "American Honey" den Chef einer Drückerkolonne. (Quelle: dpa)

Shia LaBeouf spielt in seinem aktuellen Film "American Honey" den Chef einer Drückerkolonne. (Quelle: dpa)

Alkohol und Drogen haben Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf beinahe die Karriere gekostet. Das gesteht der "Transformers"-Star jetzt in einem Interview mit "Variety". Bereits in seiner Kindheit seien ihm Drogen nicht fremd gewesen: "Mein Vater gab mir meinen ersten Joint mit elf oder zwölf."

Bei dem Gespräch mit dem Magazin sträubte sich der Schauspieler gegen die Vorschläge des Fotografen, einen Weinkeller als Kulisse zu benutzen. Er wies auf die Weinflaschen und meinte, das Zeug habe beinahe sein Leben zerstört. 

Inzwischen ist der 30-Jährige in der Lage, den Geistern, die ihn in der Vergangenheit quälten, aus dem Weg zu gehen. Alkohol und Drogen. Nach einer abgeschlossenen Entziehungskur ist er trocken und clean. Doch vor nicht allzu langer Zeit sorgte LaBeouf mit bizarren Auftritten, Autofahrten im Vollrausch und schließlich einem Gefängnisaufenthalt für Schlagzeilen und erhielt infolgedessen immer weniger Angebote aus Hollywood.  

"Ich litt an Größenwahn"

"Ich litt an Größenwahn - ich fing an zu trinken und fühlte mich dann kleiner als ich war, also wurde ich lauter, als ich sein sollte", erkennt er heute. 

Ihm ist auch klar, woher sein Hang zum Alkohol kommt. Er wurde von seiner Mutter alleine erzogen und berichtet, dass sie sich wirklich gar nichts leisten konnten: "Und so begann ich, meine Pokémon-Videospiele und Tamagotchis zu stehlen." Zum ersten Mal festgenommen wurde er, nachdem er ein paar Nike-Schuhe hatte mitgehen lassen. 

"Da gab es überall Drogen"

Erste Sporen als Schauspieler verdiente sich der junge Shia mit 14 in der Comedyserie "Even Stevens" beim Disney Channel. In dieser Zeit lebte er mit seinem Vater in einem Hotel in Burbank. "Da gab es überall Drogen - Kokain, Heroin, Marihuana", sagt LaBeouf über die Freunde seines Dads. "Mein Vater gab mir meinen ersten Joint mit elf oder zwölf."

Er habe sich bei Disney nie besonders wohl gefühlt. Man habe Leute wie Hilary Duff oder Miley Cyrus eingeladen und sei zu Konzerten der Jonas Brothers gefahren. Er sei auch dort gewesen, mit seinen Freunden. "Wir waren die Außenseiter. Weit entfernt von den anderen."

Bizarre Bewunderung für Skandalstars

Er zog mit 15 zuhause aus, drehte weiter Serien, später namhafte Filme wie "Transformers" oder "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Doch auch die negativen Kritiken häuften sich und Shia flüchtete sich in den Alkohol. Er erklärte, dass er damals eine bizarre Bewunderung für Skandal-Stars wie Charlie Sheen oder Robert Downey Jr. entwickelte. "Als ich Robert Downey Jr. traf, meinte ich nur zu ihm: 'Mensch, wo hast du nur all diese Substanz her? Wie kann ich das schaffen? Wie kann ich mir das aufbauen?'" 

Er habe dann jedoch auf die richtigen Leute gehört und sich in eine Entziehungskur begeben. Seither rühre er keinen Tropfen Alkohol mehr an. "Das Leben ist zu kurz für diesen Sch***!"

Als McEnroe vor der Kamera

Sein aktuelles Filmprojekt geht LaBeouf daher mit kühlem Kopf und voller Elan an: In Prag steht er derzeit für den Tennisfilm "Borg vs. McEnroe" vor der Kamera und spielt einen der Titelhelden, den ehemaligen Wimbledonsieger John McEnroe.

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