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Tod von Manfred Krug: Roswitha Schreiner trauert um "Fernsehpapa"

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Reaktionen auf den Tod von Manfred Krug  

Roswitha Schreiner trauert: "Er war mein Fernsehpapa"

28.10.2016, 11:09 Uhr | dpa, t-online.de

Tod von Manfred Krug: Roswitha Schreiner trauert um "Fernsehpapa". Roswitha Schreiner und Manfred Krug in "Liebling Kreuzberg". (Quelle: imago/United Archives)

Roswitha Schreiner und Manfred Krug in "Liebling Kreuzberg". (Quelle: United Archives/imago)

Die Nachricht von Manfred Krugs Tod hat viele Fans und Kollegen überrascht. Wie erst heute bekannt wurde, starb die Schauspiel-Legende bereits am vergangenen Freitag im Alter von 79 Jahren. In ersten Reaktionen drücken ehemalige Weggefährten ihre Trauer aus.

Roswitha Schreiner, die Krugs TV-Tochter Sarah in "Liebling Kreuzberg" spielte, reagierte tief betroffen. "Ich muss mich erstmal sortieren, es geht mir unheimlich nah. Er war mein Fernsehpapa", sagte sie "Focus Online". "Er hatte Rückgrat. Er stand ein für seine Überzeugungen. Er war unkorrumpierbar und geradlinig. Das haben die Zuschauer bewusst oder unbewusst gespürt. Deshalb war er so beliebt."

Schreiner erzählte, weiter, sie habe Krug eigentlich in diesem Sommer bei einem Konzert besuchen wollen. "Aber da waren meine Kinder krank und ich konnte nicht hinfahren. Ich wollte das nachholen und dachte mir: Solange er noch Konzerte gibt, ist alles okay. Das tut mir jetzt so leid. Man denkt eben immer, dass man noch viel Zeit hat", resümierte sie.

"Was er gedacht hat, das hat er einfach losgepoltert"

Schauspieler Michael Kausch, der in "Liebling Kreuzberg" den Rechtsanwalt Giselmund Arnold spielte, sagte dem Sender SWRinfo: "Es berührt mich schon mehr, als ich es im Augenblick ausdrücken kann." Geschätzt habe er die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit von Krug - auch wenn der Schauspieler ein schwieriger Mensch gewesen sei.

"Er war ziemlich impulsiv und aufbrausend und auch sehr ungerecht gegenüber Mitarbeitern. Was er gedacht hat, das hat er einfach losgepoltert. Aber was ich immer geschätzt habe, war, dass er überhaupt keine Taktik gefahren ist."

"Schwächen und Stärken vor Augen geführt"

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte Krug als einen der glaubwürdigsten und populärsten Schauspieler unserer Zeit. In einem Kondolenzschreiben an Krugs Frau Ottilie schrieb er: "In vielen Rollen im Fernsehen, im Kino und auf der Bühne hat er uns in seiner wundervollen Art Schwächen und Stärken der Menschen vor Augen geführt."

Krug sei zu Recht mit vielen Auszeichnungen geehrt worden - auch wenn er stets wenig Aufhebens darum gemacht habe. "Ihr Mann hat die Herzen der Menschen mit seiner Kunst auf einzigartige Weise erreicht", schrieb Gauck.

Ein Star in Ost und West

Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel sagte in SWRinfo, Krug sei einer der wenigen Künstler gewesen, der nach einer Karriere in der DDR auch im damaligen Westdeutschland den Durchbruch geschafft habe. "Dass er im Osten schon eine Kultfigur war, ist die eine Seite. Die andere Seite ist die, dass er dann eben im Westen als einer der ganz wenigen es geschafft hat, seine Qualität durchzusetzen und weiterhin oben zu bleiben."

Ähnlich äußerte sich auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der mit Betroffenheit auf die Todesnachricht reagierte. "Wir verdanken diesem großartigen Schauspieler viele unterhaltsame und anregende Stunden", erklärte Müller. "In jeder Rolle war Krug unverkennbar, er war ein Typ, den man nicht vergessen konnte. Seine große Leistung liegt darin, dass er erst in Ost, dann in West und schließlich in ganz Deutschland ein Star geworden ist."

NDR-Intendant Lutz Marmor lobte Krug als einen Typ mit Ecken und Kanten. "Mich haben vor allem seine Menschlichkeit, sein Mut und sein Witz beeindruckt", sagte Marmor und erklärte, sein Sender habe Krug viel zu verdanken. Der NDR ist unter anderem für den Hamburger "Tatort" verantwortlich, für den Krug von 1984 bis 2001 vor der Kamera stand.

Auch in den sozialen Netzwerken drückten Fans ihre Trauer um Manfred Krug aus.






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