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Jamie Oliver verrät seinen größten Koch-Flop an Weihnachten

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"Er war Gott sei Dank keiner in der Nähe"  

Jamie Oliver verrät seinen größten Koch-Flop an Weihnachten

18.12.2016, 11:32 Uhr | dpa, AFP

Jamie Oliver verrät seinen größten Koch-Flop an Weihnachten . Der britische Starkoch Jamie Oliver im Jahr 2015. (Quelle: dpa)

Der britische Starkoch Jamie Oliver im Jahr 2015. (Quelle: dpa)

Auch einem Starkoch geht bei der Zubereitung seiner Gerichte mal was daneben - oder explodiert, wie bei Jamie Oliver geschehen. Das nicht ganz ungefährliche Malheur ereignete sich ausgerechnet beim Weihnachtsessen.

Der 41-Jährige verriet in der "Welt am Sonntag" seine kulinarische Weihnachtspanne. Er habe einmal ein Dessert zubereiten wollen, Bananen-Toffee-Küchlein. "Dafür musste ich Döschen mit Kondensmilch im Wasserbad erwärmen", erinnerte sich Oliver.

"Aber ich habe die Pfanne komplett vergessen, alles Wasser war weg, die Dosen wurden total heiß und sind explodiert." Das Ergebnis sei furchtbar gewesen. "Die ganze Küchendecke hing voller schwarz verkohlter Karamell-Stalaktiten", sagte er. Dabei habe er noch Glück gehabt: "Es war Gott sei Dank keiner in der Nähe, als es explodiert ist."

Jamie Oliver hadert mit dem Brexit

Im Interview mit der Zeitung schlug der britische Starkoch aber auch ernstere Töne an. So erzählte er, dass er noch immer mit dem Volksentscheid seines Landes hadert, die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) aufzukündigen.

Er selbst habe in seiner Familie heftige Diskussionen zu dem Thema geführt. Seine eigenen Eltern hätten für den Brexit gestimmt. "Sie haben für den Austritt gestimmt, meine Familie für den Verbleib."

Seine Kinder im Teenageralter hätten das Thema sogar im Unterricht debattiert. "Sie waren deutlich besser informiert als die Erwachsenen, die nur miese Zeitungen lesen. Der Riss geht also mitten durch die Familie."

"Ich unternehme wegen des Brexits gar nichts"

Oliver, dessen Kochbücher weltweit Bestseller sind und der in mehreren europäischen Ländern auch Restaurants betreibt, sieht die Zukunft seiner Geschäftsaktivitäten durch den anstehenden EU-Austritt und die mögliche Einschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit jedoch nicht gefährdet.

"Ich unternehme wegen des Brexits gar nichts - weil ich glaube: Nichts wird passieren", sagte Oliver. Die Frage sei: "Wird meine Regierung mich wirklich außer Gefecht setzen mit meinen 4.000 Angestellten? Wird jeder Bauernhof, jedes Krankenhaus, jedes Restaurant schließen müssen, weil deren Angestellten ausgewiesen werden?" Nein, das werde nicht passieren.

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