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Musik  

Bob Dylan ließ Elvis Presley abblitzen

24.03.2017, 07:48 Uhr | dpa

Musik: Bob Dylan ließ Elvis Presley abblitzen. Bob Dylan war mit Frank Sinatra durchaus im Einklang und er mag Amy Winehouse.

Bob Dylan war mit Frank Sinatra durchaus im Einklang und er mag Amy Winehouse. Foto: Vince Bucci/Invision. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Der amerikanische Rockpoet und Literaturnobelpreisträger Bob Dylan hat sich in einem seiner seltenen Interviews zu Musikern wie Elvis Presley, Frank Sinatra und Amy Winehouse geäußert.

Demnach haben einst er und Beatles-Gitarrist George Harrison den "King of Rock'n Roll" Presley bei einer geplanten Aufnahme abblitzen lassen, sagte der 75-Jährige in dem auf seiner Website veröffentlichten Interview. "Er hat sich blicken lassen, es waren wir, die nicht aufgetaucht sind", sagte Dylan über den 1977 gestorbenen Musiker.

Über ein Treffen mit Sänger Sinatra (1915-1998) sagte Dylan : "Er war lustig. Wir standen abends auf seiner Terrasse und er sagte zu mir: 'Du und ich, Kumpel, wir haben diese blauen Augen, wir sind von dort oben', und er zeigte auf die Sterne. 'Diese anderen Penner sind von dort unten.' Ich erinnere mich, gedacht zu haben, dass er Recht haben könnte."

Dylan hört eigener Aussage zufolge vor allem CDs. Zu seinen Favoriten zählten zuletzt Alben von Iggy Pop, Imelda May, Valerie June und den Stereophonics. "Ich mochte das letzte Album von Amy Winehouse", fügte er hinzu über die 2011 gestorbene Britin. "Sie war die letzte echte Individualistin."

Großen Respekt habe er immer noch für Joan Baez: "Ihre Stimme war wie die einer Sirene vor irgendeiner griechischen Insel. Allein ihr Klang konnte Dich verzaubern. (...) Sie ließ Dich vergessen, wer Du bist." Zur Frage, welche seiner Songs zu wenig beachtet worden seien, nannte Dylan "In The Garden" (1980) und "Brownsville Girl" (1986).

Dylan zählt zu den einflussreichsten Musikern seiner Generation. 2016 wurde er als erster Songschreiber mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Das neue Interview auf seiner Website wurde von dem Autoren Bill Flanagan geführt und am Mittwoch publiziert.

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