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Angelina Jolie wehrt sich gegen schwere Vorwürfe

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Grausames Kinder-Casting?  

Angelina Jolie wehrt sich gegen schweren Vorwurf

01.08.2017, 14:58 Uhr | lc, t-online.de

Angelina Jolie wehrt sich gegen Vorwürfe der Kinderquälerei. (Screenshot: Zoomin.tv)
Kinderquälerei: Jolie widerspricht Aussagen

Die Vanity Fair behauptete, Angelina Jolie hätte bei einem Casting das unmenschliche Vorgehen akzeptiert.

Angelina Jolie ist erschüttert über die Anschuldigungen gegen sie. (Quelle: Zoomin.tv)


Schwere Vorwürfe gegen Angelina Jolie. Die Umwelt-Aktivistin soll bei einem Casting für eine Kinderrolle in ihrem Film "First They Killed My Father" Geld versprochen haben, das den kleinen Nachwuchstalenten dann wieder weggenommen wurde. Dagegen wehrt sich die Hollywood-Schönheit jetzt vehement.  

Laut "Vanity Fair" sollten sich die Kinder, die für den kambodschanischen Film zum Vorsprechen kamen, überlegen, wofür sie das Geld brauchten und duften es sich angeblich nehmen. Dann sollen die Kinder vom Casting-Direktor jedoch aufgehalten und gezwungen worden sein, das Geld zurückzugeben. Angelia Jolie will diesen Vorwurf so nicht stehen lassen und wehrt sich gegenüber dem Magazin. 

Übung sei falsch verstanden worden

Auf die konkrete Situation bezogen sagt sie: "Moch war das einzige Kind, das eine sehr, sehr lange Zeit auf das Geld gestarrt hat. Als sie gezwungen war, es zurückzugeben, wurde sie von ihren Emotionen überwältigt. All diese verschiedenen Dinge sind wieder über sie hereingebrochen. Als sie später gefragt wurde, für was das Geld war, sagte sie, ihr Großvater sei gestorben und sie hätten nicht genug Geld für eine Beerdigung."

Die 42-Jährige erklärt weiter, dass die Casting-Methode von diesem einen Kind offenbar falsch verstanden worden und es eine "gespielte Übung in einer Improvisation" gewesen sei. Die Vorstellung, dass echtes Geld während eines Vorsprechens von einem Kind genommen wurde, "ist falsch und erschütternd", schrieb sie weiter.

"Ich wäre schockiert, wenn das passiert wäre"

"Ich wäre selbst schockiert, wenn das passiert wäre", so Jolie. Für die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder sei stets gesorgt gewesen. Ob Angelina Jolie damit Ruhe in die Diskussion gebracht hat, bleibt abzuwarten. 

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