22.07.2013, 10:51 Uhr | AP/dpa, AFP, t-online.de, dpa
Die hochschwangere Herzogin Kate ist am Montagmorgen gegen 06.00 Uhr Ortszeit auf die Entbindungsstation des St.-Mary-Krankenhauses in London gebracht worden, teilte der britische Palast mit. Sie sei gemeinsam mit ihrem Mann Prinz William mit dem Auto in die Klinik gebracht worden. Die 31-Jährige habe Wehen bekommen, aber der Geburtsvorgang befinde sich noch in einem frühen Stadium, hieß es in der Erklärung. Aus Palastkreisen verlautete, dass es nun erst wieder eine offizielle Mitteilung des Königshauses gebe, wenn das Baby auf der Welt sei.
Kate liegt auf der Geburtsstation in einem Privatflügel der Londoner Klinik St. Mary's Hospital. Dort war auch Prinz William, Sohn von Thronfolger Prinz Charles und Prinzessin Diana, nach einer rund 16-stündigen Geburt zur Welt gekommen. Ein Standardzimmer in dem noblen Krankenhaus samt normaler Geburtsbegleitung kostet umgerechnet 5.800 Euro pro Tag. Im Falle einer mit Hilfsmitteln durchgeführten Geburt kommen weitere 585 Euro hinzu, ein Kaiserschnitt schlägt mit 7.450 Euro zu Buche.
Sollte William bis zur Entbindung unerwartet lange an Kates Seite ausharren müssen, ist zumindest für gelegentliche Ablenkung gesorgt: Sein strapaziertes Nervenkostüm kann der Prinz mit Satellitenfernsehen und Internet-Surfen oder einem Griff in den Kühlschrank beruhigen. Zur Grundausstattung aller Räume im St. Marys gehört außerdem ein komfortabler Liegestuhl, in dem der Gemahl der Geburt seines Kindes entgegenfiebern kann.
Seit Tagen war mit der Ankündigung des Palastes gerechnet worden. Offiziell war vom Palast nie ein genauer Geburtstermin genannt worden. Es hatte lediglich geheißen, das Kind werde im Juli erwartet. Medien hatten über einen Termin Mitte Juli spekuliert und gingen am Montag davon aus, dass das Royal Baby leicht verspätet sei.
Königin Elizabeth II. hatte bereits vergangene Woche ihren Wunsch geäußert, dass das Baby noch auf die Welt kommen möge, bevor sie am Mittwoch in ihren alljährlichen Sommerurlaub auf Schloss Balmoral aufbricht.
Das Kind wird neuen Gesetzen zufolge unabhängig von seinem Geschlecht an die dritte Stelle der britischen Thronfolge rücken - auch wenn es eine Tochter wird und noch ein Bruder nachkommt. Ob das royale Baby ein Mädchen oder Junge wird, ist noch nicht bekannt. Nach Angaben eines Palastsprechers wollten Kate und William das Geschlecht ihres Kindes nicht vor der Geburt wissen.
Zum Ärzteteam, das sich um Kate kümmert, gehört unter anderem der frühere Gynäkologe der britischen Königin Elizabeth II., Marcus Setchell. Auch der derzeitige Frauenarzt der Queen, Alan Farthing, ist dabei. Vor der Tür des Privatflügels des Krankenhauses, dem sogenannten Lindo-Wing, haben seit Wochen Medien aus aller Welt Kameras aufgebaut und berichten zum Teil live.
Nach der Geburt des Kindes müssen zunächst unter anderem die britische Königin und Premierminister David Cameron informiert werden. Erst dann kann die Nachricht öffentlich werden. Es wird erwartet, dass eine Delegation eine Art Verkündungs-Urkunde mit der Unterschrift der Ärzte von der Klinik aus per Auto zum Londoner Buckingham Palast bringt. Dort soll sie hinter den Toren auf eine goldenen Staffelei gestellt werden - dieselbe war bei der Geburt von Prinz William im Einsatz. Gleichzeitig sollen E-Mails an die Medien verschickt und die frohe Botschaft auch per Twitter verkündet werden.
Zudem wird erwartet, dass sich Kate und William mit dem Neugeborenen auf der Treppe des Krankenhauses zeigen, sobald die Herzogin entlassen wird und nach Hause zurückkehrt.
William will nach Angaben des Königshauses die ihm gesetzlich zustehenden zwei Wochen Vaterschaftsurlaub nach der Geburt nehmen. Dann kehrt er auf seinen Posten als Pilot eines Rettungshubschraubers beim Militär in Wales zurück. Sein Einsatz dort geht noch bis September. Anschließend soll er mit Kate, mit der er derzeit in einem einsamen Haus auf der Insel Anglesey vor der walisischen Küste lebt, in den Kensington Palast im Herzen von London umziehen. Der Palast mit 20 Räumen und eigenem Garten dürfte der jungen Familie genügend Platz bieten.
22.07.2013, 10:51 Uhr | AP/dpa, AFP, t-online.de, dpa
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