Auf dem Boden geblieben
Lob und Kritik für die ersten offiziellen Bilder von Baby George20.08.2013, 16:38 Uhr | nho, AP/dpa, t-online.de
Herzogin Kate und Prinz William zeigen das erste offizielle Foto vom kleinen Prinz George. (Quelle: dpa)
Knapp einen Monat nach der Geburt von Prinz George hat das britische Königshaus endlich die ersten offiziellen Bilder des kleinen Thronfolgers veröffentlicht. Und auf denen wollen sie so normal wie möglich wirken. Prinz William und Herzogin Kate posieren darauf mit ihrem kleinen Sohn vor ländlicher Kulisse und werden dafür prompt mit jede Menge Lob und Glückwünschen überschüttet. Doch nicht allen gefällt das Image von der bodenständigen Kleinfamilie von nebenan. Und auch der Fotograf muss herbe Kritik einstecken.
Als der Palast am Dienstag die ersten beiden offiziellen Fotos des am 22. Juli geborenen Prinzen veröffentlichte, waren die Reaktionen gemischt. Bei vielen löste das Bild der glücklichen Kleinfamilie Begeisterung aus. Viele sind sich einig: "Wunderbar natürlich und normal. Man kann an diesen beiden erkennen, dass eine neue Zeit angebrochen ist", schwärmt eine t-online-Userin. "Das Foto zeigt, dass man versucht "vom hohen Ross" herunter zu kommen und bodenständiger zu werden. Ein Generationenwechsel auch im Verhalten war schon lange notwendig", schließt sich eine Weitere an. "Trotz allem Reichtum, eine ziemlich normale kleine Familie."
Und auch der Familienhund Lupo, der mit aufs Bild durfte, kommt gut an: "Der Hund sieht super aus und macht einen Klasse Eindruck", so die einheitliche Meinung. Der schlafende Golden Retriever im Hintergrund bleibt ebenfalls nicht unbeachtet und sorgt für zusätzliche Sympathiepunkte.
Auch auf der Facebook-Seite von William und Kate hagelt es Begeisterungsstürme. "Sie sehen so entspannt aus und Kate war schon vor der Geburt so wunderschön, aber jetzt strahlt sie regelrecht und ist einfach atemberaubend", schreibt Dayton aus Las Vegas. "Ein weiterer süßer Prinz, den die ganze Welt lieben kann", freut sich Cathy aus Portland. Auch dass Diana sicher platzen würde vor Stolz, merken viele User an. "Was ich an diesem Bild besonders liebe?", fragt Mary aus Newberg und schickt gleich ihre Antwort hinterher: "Es ist kein groß inszeniertes Bild aber es ist perfekt."
Kommentare zum royalen Baby selbst gibt es hingegen nur wenige. Der kleine Prinz George, der auf dem Foto friedlich im Arm seiner Mutter schlummert, geht bei mehr als über 1.400 Kommentaren zwischen der Begeisterung über die strahlenden Eltern und den süßen Familienhunden fast unter. Immerhin: Eine Facebook-Userin merkt an, dass Prinz George genauso aussieht wie sein Vater.
Anders als sonst üblich wurden die ersten Bilder vom royalen Nachwuchs nicht von einem bekannten Fotografen gemacht, sondern von Kates Vater Michael Middleton. Und genau das kommt nicht besonders gut an. "Der Fotograf taugt nicht viel. Da besteht Verbesserungsbedarf", schreibt Terra auf t-online.de. "Etwas zu unscharf" finden das Bild gleich mehrere. Zum Vergleich: Die Verlobungsfotos von Kate und William hatte noch Star-Fotograf Mario Testino gemacht.
Bei professionellen Fotografen fanden die Bilder ebenfalls ein geteiltes Echo. "Sie sehen aus, als ob sie mit einem Handy oder einer Kompaktkamera gemacht worden wären", erklärte Fotograf Ellie Mullholland von der Zeitung "Daily Telegraph". "Es wäre besser gewesen, man hätte das richtig gemacht - immerhin ist das die offizielle Vorstellung eines künftigen Königs." Martin Keene, Fotochef der Agentur Press Association, zeigte sich gnädig und sagte, "jeder Fotograf wäre glücklich, sie aufgenommen zu haben". Der Royals-Fotograf der Zeitung "The Sun" riet Michael Middleton hingegen: "Geben Sie Ihren richtigen Job lieber nicht auf."
Das Licht zu schlecht und aus der falschen Richtung, die Gesichter von William und Kate nicht im Fokus, die Hände abgeschnitten, das Format nicht passend - Experten fanden einiges zu mäkeln an den Bildern. Auf dem Bild mit den Hunden stehe optisch gar Lupo im Mittelpunkt, und nicht der kleine Prinz George.
Promi-Fotograf Terry O'Neill allerdings zeigte sich von den Fotos begeistert. "Ich glaube, William wird sämtlich königliche Traditionen brechen, und das ist der erste Schritt", sagte er dem Sender BBC. "Dies ist ein Beispiel dafür, wie er es machen will." Ein formeller wirkendes Bild werde es dann ohnehin noch bei der Taufe von Prinz George geben, meinte O'Neill. Im Gedächtnis bleiben würden den meisten aber eher diese Familienbilder aus dem Garten. "Über ein offizielles, formales Bild schaut man einfach hinweg, man vergisst es schnell", sagte O'Neill. "An diese Bilder wird man sich erinnern."
Unser persönliches Urteil zum ersten Familienfoto der frischgebackenen Kleinfamilie: Technisch vielleicht nicht perfekt, aber ein Schnappschuss so persönlich, wie er nur sein kann.
20.08.2013, 16:38 Uhr | nho, AP/dpa, t-online.de
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