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"RTL Samstag Nacht": Die Kult-Comedy im Rückblick

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Kult-Comedy "RTL Samstag Nacht"  

Lange her: "Bleiben Sie dran, ich pfeif’ auf Sie!"

07.05.2008, 16:23 Uhr | SKO

Hugo Egon Balder (2.v.l.) und die "RTL Samstag Nacht"-Stars (Foto: Allstar)Hugo Egon Balder (2.v.l.) und die "RTL Samstag Nacht"-Stars (Foto: Allstar) Das hatten die wirklich "gefickt eingeschädelt". Denn die Show, bei der die Spaßmacher Olli Dittrich, Wigald Boning, Esther Schweins & Co. mit ihren messerscharfen Witzen Millionen von TV-Zuschauern regelmäßig die Lachtränen in die Augen trieben, war geschlagene fünf Jahre Comedy-Format Nummer eins im deutschen TV. Die Rede ist von "RTL Samstag Nacht", das vor genialen Sketchen und Sprüchen wie "Bleiben Sie dran, ich pfeif' auf Sie" gerade nur so strotzte. Und während in letzter Zeit immer mehr Comedy-Sendungen à la "3 ein Viertel" oder "Alles typisch" quotenmäßig im Keller landen, musste sich die von Hugo Egon Balder produzierte Show mit diesem Problem nie herumschlagen. "Wir haben mit den richtigen Leuten zum richtigen Zeitpunkt die richtige Sendung gemacht, haben Tabus gebrochen und diverse Abmahnungen und Klagen riskiert", erklärt Balder im Interview mit t-online.de das Erfolgsrezept. An diesem Freitag vor zehn Jahren lief "RTL Samstag Nacht" zum letzten Mal. Wir blicken zurück und zeigen, mit welchen Projekten die Stars aktuell am Start sind.
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Foto -Show Die Stars aus "Samstag Nacht früher & heute
Interview mit Hugo Egon Balder "Lahme Sketche, schlechte Darsteller"



"Zwei Stühle, eine Meinung" mit Wigald Boning und Olli Dittrich als Adolf Hitler (Foto: dpa)"Zwei Stühle, eine Meinung" mit Wigald Boning und Olli Dittrich als Adolf Hitler (Foto: dpa) "Lahme Sketche, keine Ideen"
"Bei den Comedy-Shows finden heute viele keine Zuschauer mehr, da sie einfach grottenschlecht sind: lahme Sketche, schlechte Darsteller und keine neuen Ideen", sagt Balder (58) zu der aktuellen Häufung an Flop-Shows im TV. Ganz anders "RTL Samstag Nacht", dessen Macher in der Tat so einiges riskierten: ob grenzwertige Wortdreher wie "da bin ich aber bächtig möse" oder Parodien wie die von Olli Dittrich, der verkleidet als Adolf Hitler auf Wigald Bonings abgedrehte Fragen konterte. Gerade damit aber sorgten die beiden bei ihrer Talk-Show-Satire "Zwei Stühle, eine Meinung" immer wieder für wahre Zwerchfellattacken. Dazu kommt, dass es wohl kein anderes TV-Duo jemals geschafft hat, so genial aneinander vorbeizureden, um dafür am Ende auch noch den Adolf-Grimme-Preis zu kassieren.


Sketch mit Esther Schweins und Wigald Boning (Foto: dpa)Sketch mit Esther Schweins und Wigald Boning (Foto: dpa) Krasse News & "Wetter, Wetter"
Nicht weniger kurios kamen die "Samstag Nacht News" daher, bei denen Stefan Jürgens und Esther Schweins aktuelle Ereignisse bis zur Unkenntlichkeit verdrehten und damit vor allem für eines sorgten: totale Verwirrung. Daran änderte auch die Schaltung zu Mirco Nontschews hundert Prozent inhaltloser "Wetter, Wetter, Wetter"-Vorhersage nichts. Und zwar ebenso wenig wie die zu Bonings Straßenumfragen mit völlig ahnungslosen Rentnern oder zu Dittrichs Sportschau-Satire "Neues vom Spocht". Wer bis dahin vor lauter Lachern noch immer nicht unterm Tisch lag, der dürfte sich spätestens nach "Kentucky schreit Ficken" mit Wortspielen wie "Mein Hame ist Nase, ich neiss von wix!" dort wiedergefunden haben.

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Sketch mit Mirco Nontschew und Stefan Jürgens (Foto: dpa)Sketch mit Mirco Nontschew und Stefan Jürgens (Foto: dpa) Krappweiss' "Extreem-Dönering"
Nach dem Vorbild der US-Show "Saturday Night Live" produziert, verhalf "Samstag Nacht" wie kein anderes Format der Comedy-Welle im deutschen TV zum Durchbruch. Neben der Stammmannschaft Boning, Dittrich, Schweins, Jürgens, Nontschew und Tanja Schumann kamen später Tommy Krappweis und Mark Weigel dazu - und standen ihren Kollegen bei Gags wie der Extremsport-Parodie "Far out" ("Extreem-Dönering") in nichts nach. Letztlich diente die Show selbst als Vorbild neuer Spaß-Sendungen. Den gleichen Kultfaktor aber erreichten die nie. Über eine Neuauflage von "Samstag Nacht" denkt Balder deswegen aber noch lange nicht nach: "Niemals, nur über meine Leiche", winkt er ab. Dafür aber habe er noch einige andere Show-Ideen in der Schublade, "aber ich werde einen Teufel tun, sie preiszugeben".


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