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Der Schuss ging wohl daneben

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"Peng - die Westernshow"  

Der Schuss ging wohl daneben

08.11.2008, 17:41 Uhr | Birgit Aßmann

Hugo Egon Balder moderierte "Peng - Die Westernshow". (Foto: Sat.1/Stephan Pick)Hugo Egon Balder moderierte "Peng - Die Westernshow". (Foto: Sat.1/Stephan Pick) Klimpernde Sporen, halbnackte Indianer mit Waschbrettbäuchen und B-Prominenz, die sich bei lächerlichen Western-Spielchen zum Fuzzy der deutschen Fernsehwelt machen - so etwa lässt sich das neue TV-Format auf Sat.1 in wenigen Worten zusammenfassen. Wer sonst, als Hugo Egon Balder, spielte mit seinen Kandidaten zwei Stunden lang Cowboy und Indianer. Beim Schaukelpferde-Rennen oder Bullenreiten zeigte sich dann, ob es Barbara Schöneberger, Oliver Petszokat und Ingo Naujoks mit Buffalo Bill und Co. hätten aufnehmen können.
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Barbara machte auf dem Bullen keine gute Figur

Und die prominenten Revolverhelden schlugen sich wacker - auch wenn Frau Schöneberger auf einem aufblasbaren Rindviech beim „Bullenreiten“ keine gute Figur machte: Nach wenigen Sekunden segelte sie kopfüber und wenig damenhaft von diesem wackeligen Ungetüm. Sie hatte sich mit El Plastico - dem Kunststoffbullen - einfach nicht anfreunden können.  Und so reihte sich Spielchen an Spielchen, während der Moderator uralte Witze zum Besten gab und selbst am meisten darüber lachen konnte. Für so eine Darbietung wäre man wohl im echten wilden Westen vorm Saloon erschossen worden.

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Halbe Sachen

Ingo Naujoks als schießwütiger Cowboy (Foto: Sat.1/Frank Dicks)Ingo Naujoks als schießwütiger Cowboy (Foto: Sat.1/Frank Dicks) Natürlich ist so eine Show noch spannender, wenn die große Prominenz gegen den einfachen Mann aus dem Volk antritt – in diesem Falle aus dem Publikum. Hugo Egon Balder hatte sich in wenigen Minuten eine kleine Mannschaft zusammen gesucht und diese drei Kandidaten gegen Schöneberger, Petszokat und Naujoks in sechs Spielen gegeneinander antreten lassen. Da wurde aufs kleinste Detail geachtet, denn die Spielchen sollten so „Wild West“ wie möglich sein. In jeder nur erdenklich kleinen Pause tobten braun gebrannte, gut gebaute Indianer „oben ohne“ durchs Bild oder Lucky Luke und seine Dalton-Brüder marschierten in voller Cowboy-Kluft vor die Linse. Das Bühnenbild konnte locker mit der Kulisse von „Dodge City“  mithalten, aber die Spieler enttäuschten: Schöneberger trug ein schlichtes, schwarzes Kostüm und Petszokat bestach mit eine lila Shirt samt plüschigem Herz auf der Brust. Bei solchen Outfits wollte keine rechte Western-Stimmung aufkommen. Denn eins sollte bei einer derartigen Motto-Show doch klar sein: entweder ganz oder gar nicht.


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Wilder Westen inklusive

Yvonne, Kai und Manni waren die glücklichen Aushilfs-Cowboys - doch sie hatten gegen Schöneberger und ihre Mannen kaum eine Chance. Die Promis konnten fast jede Spielrunde für sich entscheiden. Und wer bitte schön hatte sich diese Spielchen eigentlich ausgedacht? Da wurde den Kandidaten ein Plastikpferdchen vor den Bauch geschnallt, mit dem sie dann ihr Können im Seilspringen beweisen mussten. Klar, eine typische Tätigkeit aus der Zeit der legendären Revolverhelden. Die sah man doch regelmäßig samt Pferd durch ein Springseil hüpfen. Eine gewiss ebenso beliebte Freizeitbeschäftigung von Rothäuten und ihren Gegenspielern war dann offenbar auch das „Tischdecken ziehen“ - das absolvierten die Kandidaten mit wahrer Begeisterung. Und bei wem dann nach Entfernung des Tisch-Überwurfs noch die meisten Gegenstände auf der Ablagefläche  standen, durfte sich hier als Sieger feiern lassen. Es muss eine tolle Zeit gewesen sein, in der diese Freizeitbeschäftigungen zum Wild-West- Alltag gehörten.

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Motto-Shows um jeden Preis

Die Publikums-Cowboys mussten sich am Ende den Promis geschlagen geben - sie hatten einfach weniger Talent beim Schießen, Kartenhaus bauen und Seilspringen mit Pferd. Immerhin konnte sich aber noch jeder von ihnen 500 Euro bar in die Satteltaschen stecken, bevor sie den Balder-Saloon verließen. Und als wäre das alles noch nicht genug gewesen, war dieses Western-Theater nur der Auftakt einer neuen Spielshow-Reihe. Denn es geht in den kommenden Wochen mit witzlosen Spielen in Shows mit unsäglichen Namen weiter: Die Zuschauer können sich jetzt schon unter anderem auf „Schlotter! Die Gruselshow“ oder „Holldriöh! Die Alpenshow“ einstellen. „Bullenreiten ist gar nicht so einfach, sagte Hugo Egon Balder bei „Peng! Die Westernshow“. Seine Show bis zum bitteren Ende anzusehen allerdings auch nicht.

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