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"Guter Showdown, aber viele logische Löcher"

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"Guter Showdown, aber viele logische Löcher"

10.03.2009, 12:13 Uhr | Ines Walk von "Meine Filmwelt"

Simone Thomalla im Tatort "Mauerblümchen". (Foto: ARD)Simone Thomalla im Tatort "Mauerblümchen". (Foto: ARD) "Stark, richtig stark beginnt der Fall im Tatort 'Mauerblümchen'“, findet "Meine Filmwelt“-Kritikerin Ines Walk. "Es gießt es in Strömen. Ein Mann in mittlerem Alter zieht eine junge Frau über die Straße und beide steigen in sein Auto. Zu Hause lässt sich die Frau ein Bad ein. Die Kamera streift über das Wasser, es wird grauer und trüber - und auf einmal läuft das Mädchen panisch mit ihrem billigen Abendkleid barfuß über ein freies Feld. Am Straßenrand hält ein Auto und im Haus liegt der Mann in einer Blutlache. Starke Szenen, ein richtig guter Anfang! Doch am Morgen kommt bekanntlich die Katerstimmung - und mit ihr die Ermittler. Damit ist es vorbei mit den kraftvollen Bildern, der Alltag ist wieder eingekehrt - und der bringt jede Menge Langeweile für den Zuschauer.

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Der Tod eines Politikers

"Dialoge und Ermittlungen lassen zu wünschen übrig." (Foto: ARD)"Dialoge und Ermittlungen lassen zu wünschen übrig." (Foto: ARD) In dem Tatort wird der junge Politiker Armin Lohmann, Amtsleiter im Leipziger Bürgermeister-Amt, tot in seinem Haus aufgefunden. Er wurde niedergeschlagen und fachmännisch abgestochen. Wenig später taucht noch die Leiche der jungen Tschechin Alena auf, wahrscheinlich ist sie unter 18 Jahre alt und ihre Ausweise sind gefälscht. Beide Opfer hatten miteinander zu tun, aber das Wie, Wo und Warum müssen die beiden Hauptkommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) in einer mühsamen Ermittlungsarbeit erst herausfinden. Es gibt zahlreiche Verdächtige: Die alkoholkranke Ehefrau (Sophie von Kessel), die jugendliche Begleiterin des Politikers (Iza Czyz-Kala), der erpresserische Bauunternehmer (Arved Birnbaum), die Sekretärin des Amtsleiters (Steffi Kühnert), die Leiterin eines Zeitarbeitsunternehmen (Cornelia Lippert), der Neffe eines Hotelbesitzers (Stefan Rudolf). Die vielen Spuren lassen vieles offen. Besonders die Motive der Morde: Eifersucht? Erpressung? Prostitution?
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Viele Köche verderben den Brei

Wuttke als angespannter Hauptkommissar. (Foto: ARD)Wuttke als angespannter Hauptkommissar. (Foto: ARD) Doch gänzlich zu begeistern vermag der Krimi nicht, findet Ines Walk: "Nach dem starken Beginn, der nur über Bilder funktioniert, dominieren wieder die Dialoge und die Ermittlungen - und beide lassen einiges zu wünschen übrig. Grob und ungeschickt kommen die Sätze daher, ein halbwegs gebildeter Tatort-Zuschauer weiß nach kürzester Zeit, wer nicht der Mörder ist und dass ihn Autorin Simone Schneider zum wiederholten Male auf eine falsche Fährte geschickt hat. Davon gibt es zahlreiche in dem Film. Aus dem Stoff dieses Tatortes hätten weitere zehn andere Kriminalfälle gebaut werden können. Es geht um die mögliche Korruption von Politikern, um Amtsmissbrauch und Behördendreck, um Menschen- und Organhandel, um das Fälschen von Dokumenten, um die Ausbeutung von ausländischen Arbeitskräften, um Prostitution und Zuhälterei, um Sex-Spielchen im Internet und um Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen.
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Wie das Häschen aus dem Hut

Wuttke und Saalfeld beim Verhör. (Foto: ARD)Wuttke und Saalfeld beim Verhör. (Foto: ARD) Regisseur Johannes Fabrick musste diesen ganzen bunten Blumenstrauß an gesellschaftlichen Problemlagen in 90 Minuten packen. Das hat er den Umständen entsprechend durchaus gefällig getan. Die Schauspieler sind gut inszeniert. Und wären da nicht die vielen Kleinigkeiten des Drehbuchs, die nicht wirklich gut funktionieren, dann hätte es nach dem starken Anfang auch ein starker Tatort werden können. Daraus wurde aber leider nichts. Das Ende des Films macht das besonders deutlich: Wie das Häschen aus dem Hut wird der Täter hervorgezaubert. Der Showdown ist zwar gut inszeniert, aber die logischen Löcher in ihm sind gewaltig.“
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