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"Die Bergwacht": Neue ZDF-Serie lässt Action-Fans im Regen stehen

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TV-Kritik "Die Bergwacht"  

ZDF lässt Action-Fans im Gebirgsregen stehen

27.11.2009, 11:28 Uhr | SKO

ZDF-Actionserie "Die Bergwacht" (Foto: ZDF/Thomas R. Schuhmann)ZDF-Actionserie "Die Bergwacht": Andreas Marthaler (Martin Gruber) versucht Freund Stefan (Stefan Murr) zu helfen. ( (Foto: ZDF/Thomas R. Schuhmann) Die als Mix aus Idyll und Action angekündigte Serie "Die Bergwacht", die das ZDF am Donnerstagabend erstmals ausstrahlte, ließ Fans dramatischer TV-Rettungsszenen zu weiten Teilen im Gebirgsregen stehen. Zu knapp die Action, zu lang und zu schwermütig die alpenländischen Gefühlsergüsse. So geriet das Ganze bis zum Ende der Doppelfolge zur Melange aus Herzschmerz, Leid und Schuldgefühlen. Und ein bisschen Action eben - davon aber leider viel zu wenig, um das jüngere Publikum wie vom ZDF geplant "hinterm Berg" hervorzulocken.

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Schwere Kost zum Auftakt

Rettungseinsatz am Dachstein: "Die Bergwacht" in Aktion (Foto: ZDF/Thomas R. Schuhmann)Rettungseinsatz am Dachstein: "Die Bergwacht" in Aktion (Foto: ZDF/Thomas R. Schuhmann) Was Hauptdarsteller Martin Gruber ("Sturm der Liebe") als Extremkletterer Andreas Marthaler gleich in Folge eins an Schuld und Leid aufgeladen bekam, hätte eigentlich jeden noch so versierten Gipfelstürmer glattweg in den Abgrund reißen müssen: Vom tödlichen Kletter-Unfall seines frisch verheirateten Freundes Stefan (Stefan Murr), für den ihn dessen Frau Emilie (Stefanie von Poser) verantwortlich macht, bis zum Versprechen an den im Sterben liegenden Spezi, sich um Emilie und die Kinder zu kümmern ("Du darfst sie nicht allein lassen!"). Das aber lehnt Witwe Emilie aus Wut auf Andreas ihrerseits ab. Denn schließlich war es Andreas selbst, der Bergwachtler-Chef Stefan zur Kletter-Partie mit tragischem Ende angestiftet hat.

 

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Von Emotions-Wust überfordert

Derweil macht sich auch noch Andreas Freundin Sarah (Stephanie Stumph) auf Nimmerwiedersehen aus dem Staub. Drehbuchautoren und Regisseur Axel de Roche ("Der Bergdoktor") hätten ahnen können, dass selbst der Gefühlsszenen-erprobte Telenovela-Star Gruber so viel TV-Leid auf einmal nicht überzeugend rüberbringen kann. Aber auch Szenen wie die mit der Frau, die beim Unfall in den Bergen in Folge zwei ihr Gedächtnis verliert und sich weder an Ehemann noch an Tochter erinnert, wirkten gestellt und konstruiert.

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Kletter-Einlagen gelungen

Dass so schwere Kost für echte Action kaum Raum lässt, ist klar. Nur gefühlte drei Minuten pro Folge wurden davon serviert. Zwar wirkten die Kraxel-Einlagen mit dem passionierten Kletterer Gruber durchaus authentisch. Schnelle Schnitte und bedrohlich anmutende Kameraschwenks in die Tiefe sorgten für Adrenalin. Unterm Strich erschöpfte sich die meiste Action aber in Heli-Flügen rund um den Dachstein sowie in hektischen Bergwachtler-Dialogen wie beim Fußmarsch zur Unglücksstelle.

 

Die Bergwelt machen lassen

Noch zwei Folgen der "Bergwacht" strahlt das ZDF an den kommenden Dienstagen aus. Dann dürfte klar sein, ob das Format fortgesetzt wird oder nicht. Bezweifelt werden kann schon jetzt, dass der Sender mit seinem Zielgruppen-Spagat beim jüngeren Publikum punkten und der zeitgleich auf RTL ausgestrahlten Actionserie "Alarm für Cobra 11" Paroli bieten kann. Warum also nicht einfach mal die Bergwelt machen lassen und mit urplötzlichen Wetterwechseln, tosenden Gewittern, tiefen Schluchten und entsprechend ausgefeilten Rettungseinsätzen für mehr der teils gelungenen Actionszenen sorgen, anstatt jeden Notfall als ausufernde Geschichte zu servieren? Der Serie würde mehr Konsequenz in der Hinsicht jedenfalls gut tun.
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